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Dienstag, 29. März 2016

Jetzt ist das Geld umsonst

Quelle: Süddeutsche, dap

"[...] Kindern wird gepredigt, dass Schulden schlecht seien. Das stimmt nicht mehr. Der Nullzins nimmt dem Sparen den Sinn.[...]

Seit diesem historischen Donnerstag, dem 10. März 2016, an dem die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf 0,0 Prozent gesenkt hat, ist alles anders. Ein Paradigmenwechsel sei das, sagen die gelehrten Leute, also ein Wechsel der Rahmenbedingungen. Zwar geht es bei der EZB nur um den Zins, zu dem sie Geld an die Banken verleiht, aber das zieht alle anderen Zinsen nach unten, und die Botschaft ist klar: Geld kostet nichts mehr. Geld ist umsonst. [...]

Menschen müssen ihre Altersversorgung überdenken. Heute sparen, um im Alter zu haben, das funktioniert nicht mehr. Verantwortlich mit Geld umgehen, zahlt sich nicht aus. Stattdessen wird man womöglich in riskante Geldanlagen getrieben. [...]." (Quelle: Süddeutsche)


Invest-con Kredite Expertentipp:
Obwohl die Ökonomen lehren, dass Schulden nicht grundsätzlich schlecht sind, sondern zum Beispiel frühzeitige Investitionen ermöglichen, hielt man sich noch als Erwachsener an die eiserne Regel: Waschmaschine, Stereoanlage, Konsumgüter, ausschließlich aus dem Erspartem zu bezahlen. Nur die ganz großen Anschaffungen wie Immobilien zum Beispiel, durfte fremdfinanziert werden. Doch wie ist dies heute? Da Geld im Moment fast gratis zur Verfügung gestellt wird, ist ein Kreditprojekt im Moment eine gute Idee! Aber Vorsicht: sollten die Dinge, die Sie damit kaufen, schnell an Wert verlieren, wie z. B. Elektroartikel oder Autos, bleibt schnell außer der Kreditrückzahlung nicht viel über! Bedenken Sie: Ob hohe oder niedrige Zinsen, bezahlt werden muss der Kredit auf jeden Fall! Ein Kredit bei nachhaltigen Investments, wie zB für die Ausbildung Ihrer Kinder oder der eigenen Wohnraumschaffung, macht derzeit auf jeden Fall Sinn! Aber was ist, wenn die Zinsen wieder auf Normalniveau steigen? Ist Ihr Kredit auch bei 6-8 % für beispielsweise 400.000 € leistbar?
 
Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.


Mittwoch, 23. März 2016

Wien: Immer mehr zahlen Rettung selbst

Quelle: Die Presse, Willfried Gredler-Oxenbauer/picturedesk.com
"[...] Bereits ein Viertel aller Einnahmen der Wiener Berufsrettung wird direkt an die Patienten verrechnet. Der Grund: Die Krankenkassen zahlen seltener und weniger. [...]

Bereits mehr als ein Viertel (26 Prozent) jener 14,9 Millionen Euro (2014), die die Berufsrettung in Form von Gebühren einnimmt, müssen die Patienten bereits selbst bezahlen. Das entspricht immerhin einer Summe von 3,9 Millionen Euro. 2011 betrug der Beitrag der Selbstzahler noch 18 Prozent. Wie ist das möglich?

Recherchen ergaben, dass die Krankenkassen in immer weniger Fällen die Weiterverrechnung an sie akzeptieren, ihrerseits argumentieren, dass der Einsatz der Rettung nicht notwendig, zumindest jedoch übertrieben war. [...]
Der jährlich von der Stadt auszugleichende Fehlbetrag wuchs seit 2011 von damals 49,4 auf 56,1 Millionen Euro. [...]
Ein Abgang, der zumindest ansatzweise kompensiert werden muss. Dafür infrage kommen jedoch nur die auf eigene Kosten transportierten Patienten. Deren Zahl steigt zwar auch (zuletzt 6249 Fälle pro Jahr), in Summe reichte das jedoch nicht aus, um das Finanzloch zu stopfen. Und das, obwohl Selbstzahler erheblich höhere Preise zahlen als die Kasse. Pro Versicherten überwies die Kasse der MA 70 unterm Strich zuletzt 91,5 Euro. Bei Selbstzahlern jedoch sind im Schnitt 638,91 Euro fällig. [...]." (Quelle: Die Presse)


Invest-con Gesundheit Expertentipp:
Eine gänzliche Übernahme aller Spesen im Krankheitsfall ist, wie im Artikel gut beschrieben wird, sogar eher unwahrscheinlich. Die meisten Österreicherinnen glauben aber immer noch, dass dies zu 100 % vom Staat übernommen wird. Trotz allem ist die Grundversorgung in Österreich, im internationalen Vergleich, auf Spitzenniveau! Doch um zu wissen, in welche Richtung es gehen wird, brauchen Sie lediglich nach Länder wie Spanien oder Griechenland blicken. Selbst in den USA war eines der größten Projekte von Präsident Obama, überhaupt einmal eine staatliche Versorgung einzuführen. Das Ergebnis bleibt an dieser Stelle vorerst unkommentiert! Ab 1.5.2016 wird auch hier in Österreich, durch die Senkung der staatlichen Garantieverzinsung, privates Vorsorgen wieder um einiges teurer! Dies gilt allerdings nicht für vorausschauende Personen, denn diejenigen, die schon vorher einen Vertrag haben, haben sich Ihre günstige Vorsorge gesichert! Denn wir haben in Österreich, in der privaten Krankenvorsorge die gesetzliche Regelung, dass bestehende Verträge nicht einseitig von der Versicherung gekündigt werden dürfen und auch, unabhängig von Ihrer gesundheitlichen Entwicklung, außerhalb der staatlichen Indexierung, nicht verteuern dürfen!
Also nutzen Sie noch rasch die alten günstigeren Tarife, bevor Ihre Gesundheit oder die Umstellung ab 1.5.2016 es wieder maßgeblich verteuert!

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.


Donnerstag, 17. März 2016

Schuldenberge erdrücken das System: Experte warnt vor finanzieller Eiszeit!

Quelle: N-TV, Reuters
"[...] Gibt es ein Leben nach dem billigen Geld der Notenbanken? Wir haben schwere Zeiten vor uns, warnt der Ökonom und Thinktank-Gründer Stelter. Er  erklärt [...] warum die Geldspritzen nicht wirken, warum China ein Problem ist und was das für die Sparer bedeutet.

Die anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken weltweit alarmiert Beobachter. Viele sehen bereits gefährliche Parallelen zur Krise 2008. EZB und Fed fürchten jedoch nichts mehr als Rezessions- und Deflationsszenarien. Deshalb machen sie immer mehr Geld locker - auch wenn ihre Kraftanstrengungen die Preise weder ausreichend steigen noch die Volkswirtschaften wachsen lassen. Wachsen tut allein die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von diesen Finanzspritzen. [...]

Warum Notenbanken auf das Deflationsszenario so panisch reagieren, hat einen Grund: "Deflation ist gut für jeden, der Geld hat", sagt Stelter. "Es ist aber nicht gut für die, die Schulden haben." [...]

Der Zusammenbruch von Lehman Brothers sollte allen eine Warnung gewesen sein. Die Krise danach war keine "normale" Krise mehr, sagt Stelter. Es war der "Beinahe-Kollaps des Systems". Ausgelöst durch zu viele Schulden - nicht nur der Immobilienbesitzer. Das Problem: "Wir haben diese Krise in den vergangenen acht Jahren nur mit noch mehr Schulden und noch mehr billigerem Geld bekämpft." Die Ursachen seien nicht beseitigt worden. [...]

"Wir haben schwere Zeiten vor uns, deshalb müssen wir ganz nüchtern und sachlich vorgehen", empfiehlt Stelter. Anleger sollten ihr Geld kostengünstig und international anlegen: Aktien, Cash, Gold und Immobilien. Außerdem sollten sie möglichst wenig handeln, um Kosten zu sparen. Anleihen hält er nur kurzfristig für eine Option, den "Banken kann man nicht trauen". Die Wunderformel zur Rettung des Vermögens hat er nicht. "Die gibt es auch nicht", meint er. [...]". (Quelle: N-TV)


Invest-con Börse Expertentipp:
Wie Sie als Anleger ihr Geld kostengünstig und international anlegen und dabei eine breite Streuung, beispielsweise in Investmentfonds, Cash, Gold und Immobilien erzielen können, zeigen Ihnen gerne unsere Berater.

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Dienstag, 15. März 2016

Altersvorsorge: Wie Versicherungen ihre Kunden "abzocken"

Quelle: Kurier

"[...] Wer weiß schon, was die soeben abgeschlossene Altervorsorge in 30 oder 40 Jahren bringen wird? Nichts Gutes, denn den Versicherten könne praktisch alles gekürzt oder vorenthalten werden, behaupten die Autoren des Buches "Garantiert beschissen! Der ganz legale Betrug mit den Lebensversicherungen."[...]

 Wegen zum Teil unterschiedlicher Regelungen betrifft vieles nur Deutschland, aber manche Erkenntnisse oder Warnungen sind durchaus systemrelevant. Ein paar Beispiele:
  • Alte Verträge werden oft gekündigt, um neue, angeblich lukrativere abzuschließen. Verlierer bei diesen Umschichtungen ist zumeist der Kunde.
  • Mit frischen Geld von Neukunden werden die Altkunden bedient, deshalb lautet die Devise: Neukunden um jeden Preis.
  •  Es werden oft deutlich höhere Kosten verrechnet als tatsächlich anfallen. Transparenz, wofür die Gebühren wirklich bezahlt werden, gibt es kaum.
  • Hier wird getrickst, behaupten die Autoren mit Beispielen. Die Versicherer setzen die Lebenserwartung mitunter höher an als das statistische Bundesamt. Das Kalkül: Je höher die Lebenserwartung, desto länger kann das eingezahlte Kapital bei der spätere Verrentung gestreckt werden und desto niedriger sind die monatlichen Rentenauszahlungen. Der Versicherte muss also sehr alt werden, um sein eingezahltes Kapital herauszubekommen.
[...]." (Quelle: Kurier)


Invest-con Versicherungen-Expertentipp:
Dieser Bericht ist sicher sehr radikal geschrieben! Versicherungen hatten in der Vergangenheit vor allem auch wichtige Sicherheitsaspekte, die vielen Leuten durch schweren Zeiten, sowohl in Wirtschaft- und auch Privatkrisen geholfen haben, aber es kommt oft zu vielen Unklarheiten wie hier: Lebensversicherung: Die populären Irrtümer der Versicherungskunden
Also wenn Sie sich Sorgen um Ihre Pensionsvorsorge machen, fragen Sie rasch und unverbindlich unsere Spezialisten! Denn alte Verträge könnten, zu Ihrer Beruhigung, oft unglaublich hohe garantierte Renditen haben und bei jungen Verträgen kommt es leider vor, dass am Ende oft schriftlich garantiert weniger herauskommt, als man einbezahlt hat. Es gibt andere, bessere Alternativen! Insbesondere unter dem folgenden Aspekt: http://www.fondsprofessionell.at/news/news-products/nid/stabilitaetswaechter-schlagen-alarm-lebensversicherer-bedrohen-finanzsystem/gid/1021969/ref/2/

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Freitag, 11. März 2016

EZB senkt Leitzins erstmals auf 0,0 Prozent

Quelle: OÖN, (dpa, APA)

"[...]Die EZB hat ihre Geldpolitik erneut gelockert und greift dabei zu drastischen Schritten.

Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag mitteilte, wird der Schlüsselzins für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Notenbankgeld erstmals auf 0 Prozent gesenkt. Bisher lag er bei 0,05 Prozent.
Außerdem werden ab April die umstrittenen Anleihenkäufe auf monatlich 80 (bisher 60) Mrd. Euro aufgestockt. Die Maßnahme, die im Fachjargon "Quantitative Easing" oder kurz "QE" genannt wird, wurde erst im Dezember um ein halbes Jahr bis mindestens März 2017 verlängert.
Die Notenbank verschärfte überdies den Strafzins für Geschäftsbanken. Der sogenannte Einlagensatz wird auf minus 0,4 Prozent von bisher minus 0,3 Prozent herabgesetzt. Damit wird es für Kreditinstitute noch teurer, wenn sie überschüssige Gelder über Nacht bei der Notenbank parken. Mit dem negativen Einlagenzins wollen die Währungshüter die Kreditvergabe im Euroraum ankurbeln.[...]." (Quelle: OÖN)


Expertentipp:
Die EZB setzt wie erwartet ihre expansive Geldpolitik weiter fort, bis das Wirtschaftswachstum in Europa wieder anspringt, die Inflation steigt und die Staatsschulden wieder unter Kontrolle sind. Da dies ohne echte Strukturreformen nicht passieren wird und die Politiker vor unangenehmen Entscheidungen zurückschrecken, wird es wahrscheinlich in der nächsten Zeit in Europa zu keinem überraschenden Zinsanstieg kommen. Von Ruhe an den Kapitalmärkten kann man derzeit noch nicht sprechen und somit bleibt die Frage bzw. die Suche nach Rendite für Anleger ein wesentliches Thema. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Volatilität an den Märkten bleiben bzw. zunehmen wird. Sie sollten unbedingt Ihr Geld streuen, absichern und auch Investments außerhalb der EU in Betracht ziehen!

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Montag, 7. März 2016

Neue Zeitbombe im Euro


Quelle: Finanzen100.de, @shutterstock.com/Mopic

 "[...] Die so genannten Target2-Salden sind so etwas wie eine Fieberkurve für das Euro-System. Bis 2007 bewegten sich die Salden in etwa um die Nulllinie herum. Doch dann plötzlich schossen sie nach oben. Und das ließ auf erheblichen Stress im Eurosystem schließen. Um das zu verstehen, ist es zunächst einmal wichtig, die Funktionsweise der Target-Salden zu verstehen. Grob gesagt geht es um Zahlungen, die von einem Mitgliedsland der Eurozone in ein anderes fließen. Kauft ein italienisches Unternehmen Waren von einer deutschen Firma, dann erfolgt die Zahlung über das Target-System, in das die Notenbanken der einzelnen Länder und die EZB involviert sind. [...]
 Im obigen Beispiel entstünde aus dem grenzüberschreitenden Warenkauf eine Verbindlichkeit der italienischen Zentralbank gegen die EZB, die Bundesbank dagegen baut eine Forderung auf. Entstehen nun Salden, dann bedeutet das nichts anderes, als dass aus einzelnen Ländern mehr Geld abfließt, als zurückfließt. Eine Art Kapitalflucht. [...]

Seit März 2015 nehmen die Salden übrigens jeden Monat um sieben Milliarden Euro zu. Und genau da startete, wie Hüfner feststellt, das Ankaufprogramm der EZB. [...]
Es kommt, so scheint es, zu ungewollten zwischenstaatlichen Kapitalbewegungen. Klar ist also zunächst einmal, dass das Wertpapierkaufprogramm der EZB offenbar nicht funktioniert. Statt die Kreditvergabe zu stärken, löst es nach Hüfners Ansicht eine Kapitalflucht aus. Das verstärkt die Ungleichgewichte und die Unsicherheit nimmt zu. [...]" (Quelle: Finanzen100)

Invest-con Börsen Expertentipp:
Es ist einerseits sehr spannend und andererseits beunruhigend, wenn man liest, dass große Teile der Gelder, welche die Zentralbanken herausgeben, anscheinend direkt von den Banken genutzt werden, um es wiederrum sofort im Ausland zu investieren. Wobei das Geld eigentlich dazu verwendet werden sollte, es in unsere Wirtschaft zu investieren. Was bedeutet das für alle privaten Anleger? Sie sollten unbedingt Ihr Geld streuen, absichern und auch Investments außerhalb der EU in Betracht ziehen!

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.