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Freitag, 15. Februar 2019

P&R | Container-Betrug: Klage gegen steirischen Vermittler

Quelle: www.pixabay.com
[... Der nun in einem Strafverfahren in Deutschland untersuchte Milliardenbetrug der Firma P&R mit Schiffs-Containern hat Auswirkungen in Österreich, da auch hier 500 Anleger ihr Geld in Container der nun insolventen Firma investierten.
15.15 Uhr, 08. Februar 2019


"Wir gehen schon von einer etwas größeren Zahl von Geschädigten in Österreich aus", sagte Oliver Jaindl, Obmann der nicht gewinnorientierten Plattform für juristische Sammelaktionen/Sammelklagen Cobin Claims, zur APA. Laut dem Sprecher des deutschen Insolvenzverwalters sind in Österreich mehr als 500 Anleger betroffen.




Quelle: www.pixabay.com


Ähnlich wie in Deutschland dürften viele von ihnen schon älter sein und das Investment für ihre Altersvorsorge geplant haben, so Jaindl. Die Plattform bietet den Betroffenen anwaltliche Vertretung an und plant für alle Geschädigten einen Sammelklagsaktion, die sich auf die Vermittler in Österreich konzentrieren soll. ...] Quelle: www.kleinezeitung.at




Expertentipp 
Geschlossene Beteiligungen bergen ein enormes Risiko in sich! Einerseits werden durch die Form einer Direktbeteiligung (Meist ist man als Kommanditist beteiligt!) am Unternehmen, klassische Schutzmechanismen wie z. B. der Konsumentenschutz ausgeschaltet, andererseits existiert auch kein Sekundärmarkt über die Börsen! Das bedeutet es ist keine Liquidität vorhanden und der jederzeitige Zugriff auf das eigene Geld praktisch unmöglich. Zudem kommen manchmal versteckte, immens hohe Gebühren hinzu (wie es auch bei MPC und anderen Anbietern üblich war)! In schlechten wirtschaftlichen Zeiten entsteht oft (ausgelöst z. b. durch die Finanzkrise von 2008) ein Liquiditätsmangel und meist folgt der Konkurs! Insofern empfehlen wir unseren privaten Klienten und Klientinnen bei solchen Investments größte Vorsicht walten zu lassen, außer Sie kennen das Management sehr gut und es handelt sich um eine Person welcher Sie vollstes Vertrauen schenken denn in der Vergangenheit gab es bei derartigen Investmentkonstrukten schon so oft Probleme: beispielsweise bei AVW, bei der AMIS oder z. B. auch bei diesen Schiffsfonds!

Wenn Sie diesbezüglich Fragen haben, wenden Sie sich rasch an unsere Spezialisten, sie helfen Ihnen gerne unverbindlich mit bester Expertise weiter.


 Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater.




Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.

Dienstag, 26. Juli 2016

Holland-Fonds: Start frei für fette Entschädigungen

Quelle: Kurier, VKI/Andrea Foderler
"[...] Erstmals wurde eine Prospekt-Musterklage österreichischer Anleger in Deutschland zugelassen. Laut VKI ist die Entscheidung sensationell. [...]


Investments in geschlossene niederländische Immobilien-Fonds galten lange als sichere Bank.[...] Detail am Rande: Tatsächlich handelt es sich bei den Investments in Hollandsfonds und Schiffsfonds um eine sogenannte Kommanditbeteiligung, sprich eine Unternehmensbeteiligung. [...] Nun ist dem VKI ein gewiefter rechtlicher Schachzug gelungen. [...] Die größte österreichische Verbraucherschutzorganisation hat im Auftrag des Wiener Sozialministeriums eine Klage in Deutschland für 13 der 500 Holland-47-Opfer eingebracht: gegen MPC, die Manager Axel Schröder, Ulrich Oldehaver, Ulf Holländer und Hanno Weiss, die Treuhandfirma TVP und die Österreich-Tochter CPM. [...] „Wir sehen einer gerichtlichen Überprüfung der Anschuldigungen durch das Hanseatische Oberlandesgericht gelassen entgegen“, teilt MPC-Österreich-Chef Kurt Cowling dem KURIER mit. „Es war aus formaljuristischen Gründen zu erwarten, dass das Landgericht Hamburg die Klage der 13 österreichischen Anleger zulassen würde, womit noch keine inhaltlichen Wertungen verbunden sind.“ Nachsatz: „Wir sind überzeugt, dass wir die Vorwürfe restlos entkräften können.“  Die Prospektunterlagen gaben laut MPC ein korrektes Bild über alle damals erforderlichen,  für einen Anleger entscheidungsrelevanten Fakten. [...]." (Quelle: Kurier)

Investcon Expertentipp:
Bei unzähligen geschlossen Beteiligungen gingen viele Anleger den in letzten Jahren leer aus. Vor allem, wenn die Beteiligung als Firmenbeteiligung angelegt ist. Wir warnen unsere Klienten daher mit Nachdruck vor solchen Investments.

Da der Kunde, der sich beteiligt als Unternehmer eingestuft wird, greifen - neben den Problemen und Kosten für die Anleger -auch alle Einrichtungen wie Konsumentenschutz oder Finanzmarktaufsicht nicht. Wenn ein Investment schon einmal so aufgebaut ist, sollte sich jeder Anleger fragen, mit welchem Interesse der Produktmanager dies macht. Nicht ganz unwesentlich ist, dass solche Prozesse oft zum Geldverdienen von diversen Anwälten und Sammelklagsfirmen genutzt werden.

Wie zB bei den Immofinanz, Meinl oder AVW, nei denen meist jahrelang prozessiert wird und trotzdem keine positiven Ergebnisse erzielt werden/wurden. Außer hohen Prozess- und Anwaltskosten. Es kann sich auch jeder ausrechnen, wie sinnvoll das bei dem momentanen Trend, Versicherungen auf Rückabwicklung zu klagen, wäre. Denn wenn hier erst einmal höchstgerichtliche Urteile vorliegen, kann man sich einfach aufgrund des Urteils mit seiner Klage anhängen. Ob die Firma/Firmen dann nicht schon längst in Konkurs ist/sind und man dann auf den horrenden Spesen sitzen bleibt, ist sehr fraglich. Wie auch zB. in diesem Fall: Massenhaft Container-Investments auf der Kippe: Was Investoren der Pleite-Firma Magellan jetzt wissen müssen -manager-magazin

Also schauen Sie bitte vorab, ob Ihr Investment auch als Konsumentenprodukt eingestuft ist und Ihr Berater ein geprüfter und gemeldeter Bank- oder Finanzdienstleister ist. Dann sind Sie im Falle eines Schadens, meist nicht unbedingt auf der Verliererseite.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.


Dienstag, 15. April 2014

Von Bord gegangen - Schiffsfinanzierer lassen Anleger havarieren

Die Schifffahrtskrise dauert an. Banken wie HSH Nordbank oder Commerzbank ziehen sich aus Schiffsfinanzierungen vehement zurück. Banken und Initiatoren sanieren sich, Fondsanleger zahlen drauf. 


Die Banken, die jahrzehntelang gut an Provisionen und Kreditzinsen für Schiffsbeteiligungen verdient haben, gehen jetzt von Bord. So hat die HSH Nordbank das Geschäft mit Schiffskrediten eingedampft: Bereits im September habe sie diese Sparte auf 15 Milliarden Euro reduziert. Ende 2009 waren es noch 21 Milliarden.
Noch radikaler geht die Commerzbank vor, die gar keine Schiffskredite mehr vergeben will und sich sukzessive von laufenden Finanzierungen trennt.

Für Schiffsfonds ist die Flucht der Banken aus der Schiffsfinanzierung so etwas wie ein Sargnagel. „Wenn eine Finanzierung ausläuft, findet sich zurzeit keine finanzierende Bank, die den Kredit übernimmt. Meist ist auch der Restwert des Schiffes so gering, dass keine ausreichende Sicherheiten vorhanden sind. Die Schiffe sind nach Beginn der Finanzkrise deutlich weniger wert, weil die Charterraten massiv eingebrochen sind. Wie viel ein Schiff wert ist, misst sich nach der Höhe der Charterrate.

Verabschiedet sich die Bank aus der Finanzierung, bleibt in der Regel nur der Verkauf der Schiffe zu einem Preis, der meist nur die Schulden bei der Bank deckt. Die Anleger gehen bei einem solchen Notverkauf in der Regel leer aus. Banken, denen selbst das Wasser bis zum Hals steht, können darauf keine Rücksicht nehmen. Sie drängen auf einen zügigen Verkauf.

Ohne nachhaltige Besserung des Chartermarkts sei jede Sanierung eines Schiffsfonds zum Scheitern verurteilt. Trotz eines Überangebots von Frachtkapazitäten investieren die Reeder weiterhin, um mit größeren, energieeffizienteren Schiffstypen, deren Betriebskosten geringer sind, wettbewerbsfähiger zu sein. Mit dem zusätzlichen Angebot an Schiffen verlängert sich aber die Krise auf dem Chartermarkt .Für das Überangebot sind auch die Schiffsfonds selber verantwortlich. Aber anders als viele Profis aus der Schiffsbranche haben sie vor allem in kleinere Schiffe investiert, die derzeit weit weniger gefragt sind.
(Quelle: Wirtschaftswoche)

Geschlossene Fonds sind meist als unternehmerische Beteiligungen konzipiert und unterliegen nicht den strengen Auflagen wie zb. UCITS-konforme offene Investmentfonds und Sie sollten daher vor Kaufabschluß unsere Experten konsultieren.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.