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Mittwoch, 14. Februar 2024

Das stille Drama der Bauwirtschaft #InvestconKredite #InvestconImmobilien #Wirtschaft2024 #Baubranche #Arbeitsmarkt2024

[... Große Immobilien-Projektentwickler, etwa das Benko-Imperium, scheitern oft spektakulär und augenfällig: Wenn bei stadtprägenden Bauvorhaben wie dem 245 Meter hohen Elbtower-Büroturm in Hamburg oder dem 37.000 Quadratmeter großen Calatrava Boulevard an der Düsseldorfer Edelmeile Königsallee plötzlich nichts mehr vorangeht, schaut die Republik hin.


Das Drama der auf Immobilienprojekte angewiesenen Bauwirtschaft spielt sich viel stiller ab: im friesischen Jever zum Beispiel, wo der Insolvenzverwalter im September 2023 die Geschäftstätigkeit des Traditionsbauunternehmens Heino Frerichs GmbH nach 115 Jahren beendet; 40 Arbeitsplätze gehen verloren. Oder rund um das schwäbische Ravensburg, wo mit Kuhn-Bau, Rinker-Bau, 3S-Bauart und Monument Klosterarkarden Weingarten unlängst und in kurzer Zeit vier Unternehmen die Segel streichen. 

Die Pleitezahlen sind alarmierend und betreffen fast ausschließlich den Mittelstand: Mehr als 1000 deutsche Bauunternehmen haben von Januar bis Ende September 2023 Insolvenz angemeldet. Das sind 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Seit 1996 hat es einen so starken Anstieg nicht mehr gegeben. Und so dürfte es weitergehen. 36 Prozent der Bauunternehmen insgesamt und 49 Prozent der auf Wohngebäude fokussierten Unternehmen nannten im November in einer Umfrage des Münchener ifo Instituts Auftragsmangel als akutes Problem.

Die Ursachen – vor allem die Energiekrise infolge der Sanktionen gegen Russland, explodierte Zinsen und Materialkosten – haben die Entwicklung in der Bau- und Immobilienbranche schon das ganze Jahr über geprägt. Wie sehr dies den Geldfluss in Immobilien- und damit in Bauprojekte ausgetrocknet hat, zeigen nun Branchenzahlen zu den ersten drei Quartalen. Demnach gingen bis Ende September die Investitionen in Wohnimmobilien, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, um 61,5 Prozent zurück, die Investitionen in Hotelimmobilien um 60 Prozent. Für Verkäufe von Handelsimmobilien gaben Investoren 38 Prozent und für Verkäufe von Bürohäusern sogar 76 Prozent weniger aus. 

Droht der Bauwirtschaft ein Crash, wie er Ende der 1990er-Jahre begann und zehn Jahre andauerte, mit einer Halbierung der Beschäftigtenzahl? Oder geht es diesmal glimpflicher ab? Die Antwort der meisten Manager, Verbandsexperten und Gewerkschafter: Trotz katastrophaler Bestandsaufnahme wird das Worst-case-Szenario nicht Realität. 

IG-BAU-Chef Robert Feiger widerspricht allen Untergangsprophezeihungen. Insolvenzen ihrer Arbeitgeber seien für viele Ingenieure, Poliere und Maurer beruflich nicht das Ende, sagt der seit zehn Jahren führende Baugewerkschafter: „Wer den Job verliert, findet in der Branche – beispielsweise im Infrastrukturbau – oder in einem angrenzenden Segment heute schnell und unkompliziert eine neue Beschäftigung.“ Allenfalls „eine kleine Delle“ kann sich Feiger in der Baubeschäftigung vorstellen: „Wer kann, hält seine Fachkräfte. Wem im Unternehmen gerade die Auslastung fehlt, der macht Kurzarbeit. Und viele stellen noch ein.“ 

Immerhin: Die Preise für Baumaterial steigen nur noch moderat, manche sinken. Und es gibt dank nachlassender Inflation Hoffnung auf Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank. „Das Warten darauf macht aber der Branche das Leben erst einmal zusätzlich schwer“, ahnt Conversio-Chef Rautenberg. Wahrscheinlich werde nicht gleich die erste Zinssenkung den Käufermarkt reanimieren, sondern vielleicht erst die zweite oder dritte. 

Gleichzeitig wird durch die vielen Pleiten die Finanzierung schwieriger, fürchtet HDB-Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller: „Je mehr Projekte ins Straucheln kommen, desto risikoaverser werden die Banken.“ Angesichts der Summe der Faktoren warnt der Verbandschef: „Die Talsohle ist noch nicht erreicht.“ ...] 





Invest-con Group Beteiligungs GmbH Expertentipp: 



Der o. g. Artikel beschreibt perfekt die aktuelle Situation in der Immobilienbranche.
Einerseits bricht der Neubau bei Privatimmobilien komplett ein, anderseits bleiben die Immobilienpreise halbwegs Stabil. Zeitgleich bleibt auch die Nachfrage hoch. Wie wir mehrmals darauf hingewiesen haben, ist der große Unterschied zur letzten Immobilienkrise im Jahr 2008, dass heute die Nachfrage nicht eingebrochen ist.  Es ergeben sich dennoch in bestimmten Lagen, die eine oder andere gute Kaufgelegenheit. 
Was der Autor in obigen Artikel aber außer Acht gelassen hat, sind die Folgewirkungen des Einbruchs des privaten Wohnbaus und der Büroimmobilien. Denn damit geht auch der Einbruch bei Elektro- und Installateurbranche sowie bei Küchen und Einrichtungshäusern einher.
Das wird sehr wohl massive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben.


Quelle Bild von F. Muhammad auf Pixabay

Insofern bleibt es spannend ob die Banken die Kreditvergabe wieder etwas lockern und die Weltwirtschaft mit einem blauen Auge davonkommt oder spektakuläre Pleiten wie von Rene Benko's Signa und dem weltgrößten Immobilienentwickler Evergrande in China, nur der Beginn des kompletten Einbruchs der Weltwirtschaft sind.





Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater.

  

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Group Beteiligungs GmbH und ihre verbundenen Unternehmen  geben ausschließlich ihre Meinung/en wieder und übernehmen keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: group.invest-con.at


Mittwoch, 2. Dezember 2020

Arbeitslos ohne Hoffnung auf Job #InvestconKarriere #InvestconAusbildung #InvestconJobs

[... Viele Menschen hörten in der Krise auf, Arbeit zu suchen. Auch wenn sie gerne gearbeitet hätten. Das zeigen Zahlen der Statistik Austria. Die „stille Arbeitsmarktreserve“ umfasst jene, die prinzipiell gern arbeiten würden, aber nicht aktiv Arbeit suchen, obwohl sie binnen zwei Wochen zu arbeiten beginnen könnten. Das waren im zweiten Quartal 202.700 Menschen, mehr als doppelt so viele wie ein Jahr davor.


Im Lockdown verloren viele in der Gastronomie ihren Job. Sie hätten keine Chance auf neue Arbeit in der Branche gehabt, da die Betriebe zu waren. Viele Unternehmen stellten die Personalsuche ein. Dazu kommt, dass das Arbeitsmarktservice (AMS) die Vermittlung stark einschränkte. Zwischenzeitlich wurden sogar die Sanktionen für Arbeitsunwillige ausgesetzt. Wer einen Job verweigerte, erhielt sein Arbeitslosengeld trotzdem. Dieser Erlass ist mittlerweile wieder aufgehoben. ...] Quelle: www.diepresse.com
 

INVEST-CON Group Beteiligungs GmbH Expertentipp: 
Im März diesen Jahres hat der erste, fast weltweite, Lockdown die Arbeitswelt auf den Kopf gestellt. Nun ist der 2. Lockdown in Österreich und damit wird sich die Situation nicht verbessern! 
Spezialistinnen und Spezialisten rechnen mit gut 50 Tausend Firmenpleiten, im Jahr 2021. 
Andererseits werden in Branchen wie Gesundheit und Medizin oder Lebensmittelhandel und IT, massiv MitarbeiterInnen gesucht! 

Quelle: Bild von Dirk Wouters auf Pixabay

Wie diese Veränderungen am Ende der Pandemie genau aussehen, weiß niemand allerdings sind sich alle Einig, dass die Arbeitswelt nicht mehr die selbe sein wird! Wir werden, ob Homeoffice, Online-Schulungen uvm. einen kompletten Wandel erleben und viele Berufe werden auch gänzlich verschwinden. 

Wenn Sie, für diese neuen, zukünftigen Situationen, bestmöglich gewappnet sein und Ihre Chance nutzen möchten, dann Bewerben Sie sich jetzt!

Ob für Personalmanagement, Marketing oder Financial Consulting! 

Für hochmotivierte und engagierte Personen, nehmen wir uns immer gerne zeit.





Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater.



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Donnerstag, 17. September 2020

Isolation in Buenos Aires: Ein Absturz zwischen Pandemie und Pandämonium #InvestconAktuelles #Gold #Sachwerte #Inflation #covid19

[... Vollzieht Argentinien, das vor 70 Jahren reicher war als etwa Australien und Kanada, nicht erneut einen Sprung ins Ungewisse?

Während sich mein Hairstyle nun allmählich jenem auf James-Last-Plattencovers annähert, erinnern die Schilder an den Ladenfronten an die Monate nach dem Staatsbankrott 2002: „Wir schließen“, „Räumungsverkauf“ oder schlicht „zu vermieten“. Ein Fünftel der knapp 600.000 Klein- und Mittelbetriebe des Landes hat schon zugemacht. Viele Firmen überleben nur, weil der Staat ihnen Teile der Lohnkosten überweist. Aber das geht nicht mehr lange. Die Regierung kalkulierte mit zwei bis drei Monaten Quarantäne und finanzierte diese, mangels anderer Möglichkeiten, mit der Notenpresse. Mehr als eine Billion Pesos wurden 2020 bereits gedruckt, etwa 12,8 Milliarden Euro. Nun will Präsident Fernández die Staatshilfen zumindest in den reaktivierten Landesteilen zurückfahren, aber auch dort sind die Umsätze brutal eingebrochen. Es droht eine gigantische Konkurswelle – sollte die Justiz irgendwann mal wieder funktionieren. ...] Quelle: www.diepresse.com


Investcon Finanzconsulting GmbH Expertentipp  : #InvestconAktuelles #Gold #Sachwerte #Inflation #covid19

Quelle: Bild von Queven auf Pixabay 


Der Landesname Argentinien leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Silber "argentum" ab und stammt aus der spanischen Kolonialzeit, als man hier Edelmetalle zu finden hoffte. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1816 war es Teil des spanischen Kolonialreiches. 
Bis etwa 1950 war Argentinien eines der reichsten Länder der Erde. Wirtschaftlich spielten traditionell die Landwirtschaft, Viehzucht und der Rohstoffabbau eine große Rolle, wenn auch heute der Dienstleistungssektor, mit rund 60 %, den größten Anteil am BIP ausmacht.

Argentinien, das ja bereits nach dem Staatsbankrott im Jahr 2001 viele Österreicher um ihr hartes Erspartes brachte, schlittert nun zum zweiten mal in Richtung pleite! 
Anscheinend bringt der Ausbruch der Corona Pandemie eine neue Weltordnung, bei der populistische Politiker weltweit besonders schlecht abschneiden.

Schon vor Corona galten zwei Drittel aller Minderjährigen und vier von zehn Argentiniern als arm! Kein öffentliches Leben bedeutet für gut acht Millionen Menschen kein Geld und somit auch nichts zu essen. Für sie bereitet die Regierung derzeit die dritte Sonderzahlung von etwa 85 US-Dollar vor, weniger als ein monatlicher Mindestlohn. Damit dieses Geld auch reicht, wurden die Preise von ca. 200 Produkten, sowie Energiekosten eingefroren und mit weiteren Zuzahlungen, werden auf diese Weise mehr als zehn Prozent der Bevölkerung vor der Armut bewahrt, gibt die Regierung an.

Wenn man bedenkt, dass Argentinien als die argentinische Schweiz von Südamerika bezeichnet wurde, die einst Wohlstand und beste Lebensverhältnisse hatte, zeigt gut wie ungeheuer schnell korrupte Politiker und Misswirtschaft ein Land zerstören können! Das sollte jeder bei der nächsten Wahl bedenken und um sich weitgehend zu Schützen, sollte man sein Vermögen möglichst breit streuen um im Fall der Fälle immer auf der sicheren Seite sein zu können! 

Denn wer bspw. alles nur auf eine Bank setzte, konnte sogar hier in Österreich/Mattersburg erleben wie schnell alles im Leben aufgebaute, von heute auf morgen weg sein kann. Als konzessionierte Wertpapierfirma und staatlich geprüfter Vermögensberater ohne Beteiligung an einer Bank oder Versicherung, stehen wir Ihnen dabei gerne zur Seite und versuchen immer alle Aspekte dafür bestens zu berücksichtigen.




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Donnerstag, 18. August 2016

Arbeitslosigkeit auf 10,6 Prozent gestiegen

 "[...] Die Anzahl der vorgemerkten Arbeitslosen ist um 6,1 Prozent gestiegen, 57.921 Menschen waren in Schulungen des AMS (- 6,8 Prozent). Insgesamt waren 475.435 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent. [...]



Am stärksten zugenommen hat die Arbeitslosigkeit bei Ausländern (+12,6 Prozent), mehr als ein Viertel aller Arbeitslosen gehört dieser Gruppe an. Stark betroffen waren auch Arbeitnehmer ab 50 Jahren (+9,9 Prozent) und behinderte Menschen (+9,3 Prozent) [...]  Auffallend ist auch, dass Arbeitslose deutlich länger brauchen, um einen neuen Job zu finden - durchschnittlich 103 Tage, also um 13 Tage länger als vor einem Jahr. [...]
Gemäß den Einschätzungen der Forschungsinstitute stehe dem österreichischen Arbeitsmarkt laut Hundstorfer "neuerlich ein einigermaßen schwieriges Jahr bevor". Es sei vor allem davon auszugehen, dass auch 2016 der Anstieg des Arbeitskräfteangebots noch weiter anhalten wird. Insgesamt seien die Auswirkungen der wirtschaftlichen Erholung auf dem Arbeitsmarkt noch schwer einzuschätzen.

Laut AMS- Chef Johannes Kopf sind die meisten Flüchtlinge noch gar nicht am Arbeitsmarkt "angekommen". Derzeit gebe es in Österreich 21.000 arbeitslose Flüchtlinge, um rund 7000 mehr als vor einem Jahr. Im Laufe dieses Jahres dürften allerdings 30.000 bis 35.000 dazukommen, schätzt Kopf. [...]." (Quelle: Kronen Zeitung)

Expertentipp:
Diese Prognosen sind sehr erschreckend und wenn man die momentane politische und steuerliche Situation verfolgt, erhält man sehr schnell das Gefühl, dass wir uns zum nächsten Griechenland oder Spanien entwickeln könnten. Dies wird aber nicht nur von uns und unseren Politikern abhängig sein sondern insbesondere von der Politik und steuerlichen Entwicklung der EU. Allerdings kann jeder seine eigene Aus- und Weiterbildung stark beeinflussen. Denn trotz stark steigender Arbeitslosigkeit klagt die Wirtschaft über Fachkräftemangel: Österreichs Finanzchefs klagen über Fachkräftemangel « WirtschaftsBlatt.at
Und dabei ist es spannend, dass hochqualifizierte Fachkräfte, ob nun im handwerklichen Bereich oder im wirtschaftlichen Sektor, immer mehr kosten und mehr verdienen.

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Donnerstag, 28. Januar 2016

Mindestsicherung: 70.000 müssen mit Kürzung rechnen

Quelle: Kurier, APA/Roland Schlager
"[...] Die Kernforderung der ÖVP ist, eine Obergrenze ("Deckel") bei 1500 Euro einzuziehen, um den Kostenanstieg zu bremsen. Das trifft aber vor allem Familien mit Kindern und würde das Einkommen von fast 70.000 Menschen teils kräftig kürzen. [...]
Rund 68.000 Menschen oder 27 Prozent aller Mindestsicherungs-Bezieher wären vom Deckel betroffen. Sie würden von einem Euro bis zu mehreren Hundert Euro verlieren. Konkret: Im kommenden Jahr steigen die Richtsätze für Einzelpersonen auf 837,76 Euro, für Paare auf 1256,64 Euro. Der Kinderzuschlag beträgt dann mindestens 150,80 Euro. Somit verliert ein Paar mit zwei Kindern rund 60 Euro und mit drei Kindern 210 Euro. Bei vier Kindern macht die Einbuße schon 360 Euro aus. [...]
Unter Mitwirkung der Länder soll im kommenden Jahr versucht werden, einheitliche Sanktionen bei Verstößen zu erarbeiten. Zudem will die Regierung mehr auf Sach- statt auf Geldleistungen setzen. Eine weitere Alternative sind stärkere Anreize zur Wiederaufnahme von Arbeit. Die SPÖ setzt hier auf "Hilfe zur Arbeit" – darunter versteht man einen Bonus beim Wiedereinstieg in einen Job, aber auch Beschäftigungsprogramme in Kooperation mit den Ländern beziehungsweise das Nachholen von Schulabschlüssen.[...]." (Quelle: Kurier)


Expertentipp:
Es wird für alle immer schwieriger und daher ist es umso wichtiger, in die Zukunft zu blicken und vorzusorgen. Denn wer mit minimalen Beiträgen schon rechtzeitig vorsorgt, ist immer auf der sicheren Seite.
Wenn sich die Situation massiv verschlechtert, befinden wir uns vielleicht schon bald in derselben Lage, wie viele Krisenländer, denn jeder dritte Grieche bezahlt schon Schmiergeld für einen Krankenhausbesuch (Wirtschaft - FAZ). Wenn man leider nicht die Zeit für eine unabhängige und unverbindliche Beratung  nutzen konnte oder wollte, gehört man früher oder später mit Sicherheit zur verarmten Unterschicht. Doch mit lediglich ein paar Euro pro Monat und wenigen Stunden Zeitaufwand können Sie auf sicheren Seite bleiben!
Fragen Sie unsere Experten.

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Montag, 14. Dezember 2015

Pakt soll 60.000 Arbeitsplätze bringen

"Die Regierung hofft, mit einem Konjunkturpaket bis 2020 Investitionen von fast neun Mrd. Euro auszulösen und 60.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Experten sind skeptisch. [...]

Österreich hat derzeit mit einer Rate von 9,9 Prozent (inklusive Schulungsteilnehmern) die höchste Zahl an Beschäftigungslosen seit 1946. Insgesamt waren 391.417 ohne Arbeitsplatz. Im Winter könnten es 500.000 werden.

Mit einem Konjunkturpaket hoffen Regierung und Sozialpartner, 60.000 neue Arbeitsplätze in den nächsten Jahren zu schaffen und damit die Rekordarbeitslosigkeit zu dämpfen. Allein die Umsetzung des Wohnbaupakets soll neben 30.000 neuen, leistbaren Wohnungen auch Investitionen in Höhe von 5,75 Mrd. Euro auslösen und dadurch 20.000 neue Jobs schaffen. Für Unternehmen werden die Lohnnebenkosten bis 2018 um fast eine Milliarde Euro gesenkt." (Quelle: Die Presse)


Expertentipp:
Zielpunkt - Baumax - Bank Austria
Nach der Pleite der Baumaxgruppe, dem Stellenabbau der Bank Austria Österreich mit geschätzten 8.000 Entlassungen und zuletzt die Pleite von Zielpunkt geführt unter der Pfeiffer Gruppe mit nochmal geschätzten 3.000 Entlassungen. Jetzt sollte der Regierung langsam klar werden, dass einfache Wahlzuckerl nicht mehr ausreichend sind. Es sind hier vor allem österreichische Traditionsbetriebe betroffen und somit sollte jedem bewusst sein, dass massive, nachhaltige Konjunkturpakete und Steueränderungen notwendig sind.
Sonst werden wir nicht nur, wie vom Redakteur erwähnt, 500.000 Arbeitslose haben, sondern uns in Richtung Griechenland oder Spanien bewegen und das obwohl es bei uns wie auch in Griechenland und anderen Krisen Ländern einfach zu ändern wäre.
Ob durch Reduzierungen von sinnlosen Verwaltungskosten, wie schon von Dr. Christoph Leitl vorgeschlagen oder durch die Schließung von Steuerschlupflöchern für Großkonzerne. Ein weiterer, wichtiger Punkt ist die Belastung von Klein- und Mittelverdienern. Sollten die Steuern und Lohnkosten in Österreich weiter steigen, werden u.U. alle großen Unternehmen ins Ausland verlagert. Wir gehören in Europa bereits jetzt zu den Top-Ländern, wenn es um die Steuerbelastung geht!
Trotz hoher Steuern wird die Staatsverschuldung aber immer größer und deswegen sollte jedem bewusst sein, dass zukünftig auch bei uns die sozialen Leistungen vom Staat eher geringer ausfallen werden. Insbesondere,  wenn die Arbeitslosigkeit weiter steigt, denn dies ist neben dem persönlichen Unglück für die betroffene Person auch für Staat die ungünstigste Variante. Dies ist aber für alle egal, die sich privat abgesichert haben! Ob gegen das Krankenrisiko, die Berufsunfähigkeit oder auch für die Risikovorsorge. Und bis zum 30.12.2015 auf jeden Fall auch noch zwischen 5% bis 15% günstiger als ab dem 1.1.2016.
Also fragen Sie noch rasch unsere Spezialisten!


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