Mittwoch, 21. Oktober 2020

Interview mit Fr. Consulting Direktor K. Falkner

 

InvestCon-Interview mit Frau Dir. Karin Falkner, staatlich geprüfte Vermögensberaterin und Consultingdirektorin bei InvestCon.

 

Frau Falkner, wie sind Sie eigentlich zu Investcon gekommen?

Bereits mit 19 Jahren kam ich über einen guten Bekannten in die Finanzbranche, damals über ein Unternehmen in Salzburg, bei welchem ich erste Erfahrungen sammeln konnte.

2003 absolvierte ich die staatliche Prüfung zur gewerblichen Vermögensberaterin. Was mich damals wie heute an meinem Beruf begeistert ist, Wirtschaft-Finanz-beratung und  Betreuung vereinen zu können.

Auf die Firma Investcon wurde ich über eine positive Empfehlung aufmerksam. Auch während der Karenz meiner beiden Kinder habe ich mich mit Finanzthemen in adäquater Form up to date gehalten und mich bei Investcon-Fortbildungen beteiligt,.

 

Und was ist für Sie das besonders Reizvolle an dieser Tätigkeit?

Das gute Gefühl, vielen Kunden dabei helfen zu können, einen Überblick über ihre eigenen Finanzen zu bekommen. Wichtig ist, jedem einzelnen seine derzeitige Situation aufzuschlüsseln und vielfältige passende Möglichkeiten aufzuzeigen. Welche Themen können bzw. werden auf sie zukommen?  Pension, biometrische Risken, Familienabsicherung, Immobilienfinanzierung etc. All das ist top interessant. Es ist eine Freude, über die Jahre mit den Kunden deren finanzielle und private Entwicklung mitzuerleben, fast wie ein Hausarzt von gesundheitlicher Ebene aus.

 

Wie hat sich Ihr Arbeitsalltag während der Corona-Krise verändert?

Sieben Wochen lang habe ich meine sonst persönliche Kundenbetreuung ausschließlich via Telefon u. Videocall abgehalten und die Erfahrung gemacht, dass meine Kunden sehr dankbar waren, auch in solch einer Situation eine Ansprechpartnerin zu wirtschaftlichen u. finanziellen Themen bzgl. ihrer bestehenden Produkte u. Markteinschätzungen zu haben. Glücklicherweise konnte Vieles organisatorisch auf online umgestellt werden. Das waren deutliche Arbeitserleichterung für meine Kunden und für mich. Danach wissen wir nun alle wieder die persönlichen Kontakte und deren hohe Effizienz zu schätzen.

 

Und welche Lehre ziehen Sie für die Zukunft daraus?

Krisen kann es alle paar Jahre geben, soviel ist mit einzukalkulieren. In dieser besonders schwierigen Zeit habe ich erlebt, wie sehr meine Arbeit von meinen Kunden geschätzt wird und wie wichtig es ihnen ist, eine Ansprechpartnerin zu haben, egal welche Krise kommt. Meine Strategie der Diversifikation seit Jahren wurde bestätigt.

 

Worin sehen Sie persönlich die größten Herausforderungen für die kommenden 3 Jahre?

Vorne dabei sein, risikobewusst bleiben! Es gilt auch immer wieder, seine Prioritäten neu zu setzen - sowohl für Kunden als auch für Anbieter. Wichtig ist die rechtzeitige optimale Beratung in der Veranlagung, ob bei Fonds, Edelmetallen, Versicherungen…Es wird neu gewürfelt…

 

Lebensmotto:

qualitative Voraussetzungen schaffen, um das Leben zu genießen

Freizeit/Hobbies:

Menschen um mich haben, die gut für mein Qi sind, Reisen, Kochen,

 

Hier mehr über Fr. Falkner erfahren!

 

 

 

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater.





Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Allianz Vermögensreport: Globales Geldvermögen wächst trotz Corona-Krise

 


Globales Geldvermögen wächst trotz Corona-Krise

Wien (APA, 23. 9. 2020)

·         Österreich bleibt 16.-reichstes Land der Welt

·         2019 erreichte der finanzielle Wohlstand seinen Höhepunkt

·         Schere zwischen reichen und armen Ländern öffnet sich weiter

Das globale Geldvermögen verzeichnete trotz COVID-19-bedingter Rezession der Weltwirtschaft im ersten Halbjahr einen leichten Anstieg um 1,5 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen Allianz Global Wealth Report hervor, der alljährlich Geldvermögen und Verschuldung der privaten Haushalte in fast 60 Ländern analysiert. Zu verdanken sei dies den geld- und fiskalpolitischen Hilfspaketen der Zentralbanken und Finanzbehörden auf der ganzen Welt, die das Vermögen der Haushalte vorerst vor dramatischeren Folgen der Krise bewahrte. Haupttreiber der Entwicklung sind die Bankeinlagen, die dank großzügiger öffentlicher Unterstützungsprogramme und vorsorglicher Ersparnisbildung um kräftige 7,0 Prozent zunahmen.

„Im Moment hat die Geldpolitik die Lage gerettet", erklärte Ludovic Subran, Chefökonom der Allianz, anlässlich der Veröffentlichung des Reports. „Aber wir sollten uns nichts vormachen. Null- und Negativzinsen sind ein süßes Gift. Sie untergraben die Vermögensbildung und verschärfen die soziale Ungleichheit, da Vermögenseigentümer satte Mitnahmegewinne einstreichen können. Das ist nicht nachhaltig. Den Tag zu retten ist nicht dasselbe wie die Zukunft zu gewinnen. Dafür brauchen wir mehr denn je Strukturreformen nach COVID-19, um die Grundlagen für ein inklusives Wachstum zu schaffen", so Subran.

Österreich: 10er-Jahre endeten mit Rekordwachstum

„In Österreich, das nach wie vor auf Rang 16 der reichsten Länder der Welt steht, wuchs das Geldvermögen der Haushalte in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres um 0,5 Prozent“, berichtet Martin Bruckner, Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich. Zuvor hatte das vergangene Jahrzehnt mit einem Rekordwachstum geendet. „2019 stieg das Brutto-Geldvermögen hierzulande um 6,2 Prozent, etwas überraschend getrieben von Versicherungen und Pensionen, die um 7,9 Prozent zulegten, sowie Wertpapieren (+ 7,4 Prozent). Des Österreichers liebstes Kind, die Bankeinlagen mit einem Portfolioanteil von 41 Prozent, wuchs wie in den Vorjahren konstant um 4,2 Prozent“, so Bruckner. Auch das Nettofinanzvermögen erhöhte sich um 7,3 Prozent, so stark wie schon seit 2009 nicht mehr. Die Verbindlichkeiten stiegen im Vorjahr indes um 3,3 Prozent und damit einen Prozentpunkt über dem langjährigen Durchschnitt. Von einem Kreditboom ist Österreich dennoch weit entfernt: Die Schuldenquote verharrte bei 50 Prozent und wird in Europa nur noch von Irland unterboten.

2019: Internationales Boomjahr in allen Anlageklassen

Auch international markierte das Jahr 2019 den Höhepunkt des Wohlstands. „Weltweit stieg das Brutto-Geldvermögen um 9,7 Prozent, trotz sozialer Unruhen, eskalierender Handelskonflikte und industrieller Rezession“, berichtet der Allianz Vermögensreport. Als die Zentralbanken einen Kursschwenk hin zu einer breit angelegten geldpolitischen Lockerung vollzogen, führte dies zu einem kräftigen Plus von 25 Prozent der Aktienmärkte, losgelöst von den Fundamentaldaten. Letztlich verzeichneten 2019 alle Anlageklassen ein Wachstum, das deutlich über dem langjährigen Durchschnitt seit der Finanzkrise lag. Allerdings macht der Vermögensreport auf ein Faktum aufmerksam: Nicht die Schwellenländer dominierten im vergangenen Jahr das Vermögenswachstums-Ranking, sondern Nordamerika und Ozeanien. Die Reichen wurden also reicher, der Aufholprozess ärmerer Länder geriet ins Stocken.

Wachsendes Wohlstandsgefälle

Während sich das Wohlstandsgefälle zwischen reichen und armen Ländern wieder vergrößerte, sank die Zahl der Mitglieder der globalen Vermögensmittelklasse innerhalb eines Jahres von über 1 Milliarde auf knapp 800 Millionen Menschen. 1 Prozent der Menschen besitzt nun knapp 44 Prozent des gesamten Geldvermögens, die reichsten 10 Prozent kommen auf 84 Prozent des vorhandenen Vermögens. „Es ist ziemlich beunruhigend, dass sich die Kluft zwischen reichen und armen Ländern wieder vergrößert hat, noch vor COVID-19", heißt es im Allianz Report. Denn die Pandemie werde sehr wahrscheinlich die Ungleichheit weiter steigern, da sie nicht nur einen Rückschlag für die Globalisierung darstellt, sondern auch das Bildungs- und Gesundheitswesen, insbesondere in Ländern mit niedrigem Einkommen, erschüttert.

Die komplette Studie „Allianz Global Wealth Report 2020“ finden Sie hier:

https://www.allianz.com/de/economic_research.html

 

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater.





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Bekommt man jetzt schwerer einen Kredit? #Immobilienpreise #investconKredit #InvestconImmobilien

 [... Wer für die nächste Zeit eine größere Anschaffung überlegt – vielleicht sogar einen Immobilienkauf oder Hausbau – steckt mit einiger Wahrscheinlichkeit in einem Dilemma. Jedenfalls dann, wenn er oder sie nicht in der seltenen Situation ist, alles aus Eigenmitteln stemmen zu können. Braucht man eine Finanzierung, locken einerseits die nach wie vor niedrigen Zinsen. Andererseits ist da immer noch die Coronakrise, von der niemand weiß, wie lang sie uns im Bann halten wird.

Die unsichere wirtschaftliche Lage macht eine Verschuldung jedenfalls riskanter – selbst wenn man im Moment noch keinen Einkommensverlust erlitten hat. Gleichzeitig haben aber laut Umfragen der Lockdown und zum Teil auch das Home-Office bei vielen Menschen den Wunsch nach einer geräumigeren Wohnung – möglichst mit Freifläche – oder einem Haus im Grünen verstärkt.

Auch vom Kreditmarkt kommen ambivalente Signale. Laut dem deutschen Wohnbau-Kreditvermittler Interhyp, der auch in Wien eine Niederlassung betreibt, markierten die Zinsen für Wohnbaufinanzierungen zu Beginn der Krise Anfang März ein neues Rekordtief.

Vor allem für Selbstständige bzw. Ein-Personen-Unternehmen (mit wenigen Ausnahmen, wie etwa Rechtsanwälte oder Notare) sei es jetzt deutlich schwieriger, einen Immobilienkredit zu bekommen. Auch Finanzierungswünsche von Personen in Kurzarbeit, in einem befristeten Dienstverhältnis oder von solchen, die kürzer als sechs Monate angestellt sind – selbst wenn der Partner regulär beschäftigt ist – werden häufiger abgelehnt ...] Quelle: www.diepresse.com


Quelle: Bild von moerschy auf Pixabay


Seit der Immobilienkrise aus dem Jahr 2008, sind die gesetzlichen Auflagen um einen Kredit vergeben zu können für Banken stark gestiegen!

Welche Bank gerade besonders günstige Konditionen hat und wie Sie persönlich, die Kriterien dazu am besten erfüllen können, verraten Ihnen unsere staatlich geprüften Spezialistinnen und Spezialisten gerne bei einem Gespräch! Wichtig dabei ist, sich rechtzeitig mit einer/m Berater/in zusammenzusetzen, denn wenn man die Traumimmobilie schon gefunden hat, ist es meist schon zu spät die Anforderungen für einen leistbaren und marktkonformen Kredit erfüllen zu können.






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