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Mittwoch, 8. November 2023

Nach Brandbrief und Insolvenz: Milliardär René Benko schmeißt hin #InvestconKredite #InvestconAktuelles #Kreditzinsen #Krise

[... Nachdem sich seine Investoren gegen ihn gewandt haben, zieht sich Milliardär René Benko nun Medienberichten zufolge zurück. 


Die Schwierigkeiten um den Milliardär René Benko und seine Signa-Gruppe werden immer größer. 

Die Luft um den Immobilien- und Handels-Milliardär René Benko wird immer dünner. Nach übereinstimmenden Medienberichten haben sich wichtige Gesellschafter von Benkos in Schwierigkeiten geratener Immobilienholding Signa gegen ihn gewandt. Nun hat Benko sich offenbar tatsächlich zurückgezogen und überträgt seine Stimmrechte an den Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz.] Quelle: www.tz.de

Invest-con Group Beteiligungs Expertentipp:



Im Sommer empfahl die EZB der heimischen Bankenlandschaft, alle Kredite der Signa Gruppe abzuschreiben.  Das war zwar Medial noch nicht so der große Aufreger, löste aber wahrscheinlich die Lawine im Reich von Rene Benko aus. Wir haben unseren KlientenInnen bereits in den Corona Lockdowns 2021 nahegelegt ihre Immobilieninvestments kritisch im Auge zu behalten. Denn durch die Schließungen von Hotels und Büros sind womöglich größere Veränderungen möglich. Das Erstaunliche war, dass es zu dieser Zeit keinen Einbruch bei den Preisen gab. Im Gegenteil, die Baupreise und Nachfragen gerade im privaten Sektor explodierten.
Das war besonders schlecht, da der schon damals überhitz
te Markt, noch mehr Probleme mit sich brachte. Bauen war eigentlich nicht mehr wirtschaftlich möglich und der Kauf eines Objektes, zu den massiv gestiegenen Preisen, nur schwer finanzierbar.

Als dann letztlich die stärkste und schnellste Anhebung der Zinsen in Europa und den USA seitens der Zentralbanken erfolgte, brachte dies das Fass endgültig zum überlaufen.

Nicht nur der Signa-Konzern von Reno Benko hat Probleme, sondern fast alle großen Immobilienaktien sind massiv eingebrochen.
Hier ist der hohe Fremdkapitalanteil wahrscheinlich der entscheidende Faktor.
Denn wenn man so wie die Signa Gruppe geschätzte 9,2 Mrd. an Verbindlichkeiten hat und riesen Projekte wie in Hamburg der Elbtower oder in Wien das neue Einkaufszentrum noch im Bau sind und somit keine Mieteinnahmen lukriert werden, ist die Belastung doppelt so hoch.

Allein in diesem Jahr sollten Kredite in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro fällig werden. 

Der Vorteil momentan: Die Baubranche und die Baupreise gehen wieder in vernünftige Höhen zurück.
Wie es bei Signa weitergeht bleibt spannend. Mit ca. 2 Mrd. offener Kredite alleine bei österreichischen Banken, ist eine Zerstückelung sehr wahrscheinlich. Denn eine Pleite ist weder im Sinne der Eigentümer noch der Banken und mit den Immobilien in besten Lagen, bieten sich zudem tolle Gelegenheiten. 


Zu beachten ist, dass die größten Schuldner weltweit nach wie vor verschiedenen Länder sind und mit den Rekordzinsen explodieren auch die Kosten für diese Länder. Somit ist die Frage ob nach dem Rückgang der Inflation und dem Einbruch der Konjunktur weltweit, nicht ein baldiges Umdenken der Zentralbanken sehr wahrscheinlich ist.

Klar ist, dass die Immobilienbranche überall am Boden liegt und der Neubau quasi nicht mehr existiert. Daher werden, wie im Jahr 2008, die Miet- und Immobilienpreise mittelfristig eher hoch bleiben.




Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater. 

 

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Group Beteiligungs GmbH und ihre verbundenen Unternehmen  geben ausschließlich ihre Meinung/en wieder und übernehmen keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: group.invest-con.at

 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Die Rohstoffpreise fallen weiter

"[...] die Rohstoffkrise setzt sich unvermindert fort. Der Bloomberg Commodities Index, der einen Korb aus verschiedenen Rohstoffen abbildet, notiert in der Nähe eines 13-Jahres-Tiefs. Der Goldpreis in US-Dollar sank in den vergangenen Tagen auf den tiefsten Stand seit fast sechs Jahren. Der Ölpreis (WTI) näherte sich unterdessen den Tiefstständen aus dem August. Besonders dramatisch ist die Situation auch bei Industriemetallen wie Kupfer oder Nickel. Hier ist der Preis im vergangenen Jahr um 27 Prozent (Kupfer) oder gar 44 Prozent (Nickel) eingebrochen.

Auf den ersten Blick sind sinkende Rohstoffpreise gerade für die deutsche Wirtschaft positiv, denn Deutschland ist fast ausschließlich ein Rohstoffkonsument und kein -produzent. Niedrigere Rohstoffpreise erhöhen den Gewinn der Unternehmen und wirken außerdem wie ein Konjunkturpaket, denn das bei den Rohstoffen gesparte Geld kann ja an anderer Stelle für Investitionen oder den Konsum ausgegeben werden. Doch ganz so einfach ist es leider nicht. Denn gerade die in den vergangenen Jahren stark wachsenden Schwellenländer sind häufig finanziell stark von Rohstoffexporten abhängig. Rutschen diese Länder wegen den niedrigen Rohstoffpreisen in eine Krise, schadet dies gerade auch der stark exportabhängigen deutschen Wirtschaft. Noch hat die Rohstoffkrise für Deutschland eher positive Auswirkungen. Doch die Gefahr von Ansteckungsgefahren besteht und sollte nicht unterschätzt werden.[...]" (Quelle: Gold- & Rohstoff-Report)

Expertentipp:
Diversifizieren Sie Ihre Investments hinsichtlich der Assetklassen, Schuldner, Emittenten, Länder und Regionen. Dann haben langfristig die Schwankungen einzelner Assetklassen bzw. Entwicklungen einzelner Regionen wie z.B. die Schwellenländer nicht allein Einfluss auf das Gesamtergebnis Ihrer Veranlagungen. Wenn Sie außerdem den Einstieg in die Veranlagung über einen längeren Zeitraum verteilt durchführen, kann es Ihnen nicht passieren, dass alle Käufe zum ungünstistegn Zeitpunkt durchgeführt werden. Fragen Sie uns nach aktuellen Veranlagungslösungen.


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Steigende Finanzströme in Richtung Schwellenländer beunruhigen Experten

Nachdem sowohl private als auch institutionelle Anleger in Europa vor dem Problem der Niedrigzinsen stehen, sehen immer mehr in einer Anlage in Schwellenländeraktien und -anleihen den Ausweg.
Dabei werden die Gelder meisten mittels Investmentfonds in diese Länder investiert, die mittlerweile teilweise mit hohem Volumen auf relativ kleinen Märkten unterwegs sind.

Die Bank für Internationelen Zahlungsausgleich (BIZ, die "Super-Notenbank" in Basel) sieht darin einen möglichen Gefahrenherd, denn "[...] wenn sich die Konjunktur in den Schwellenländern abkühlt, besteht die Gefahr, dass die ausländischen Fondsgesellschaften ihre Milliarden schnell wieder abziehen, was in den betroffenen Ländern zu massiven Verwerfungen führen könnte. Hinzu kommt, dass viele Firmen in den Schwellenländern Schuldtitel (wie Anleihen) in Fremdwährungen begeben haben. Damit sind die Unternehmen ein erhebliches Währungsrisiko eingegangen. Im Fall eines Konjunktureinbruchs besteht die Gefahr von Währungsabwertungen. Die Unternehmen könnten dann Probleme haben, ihre Schulden fristgerecht zu tilgen.[...]" (Quelle: Die Presse)


Tipp:
Nun ist es offiziell, dass die Finanzströme seit der Pleite der Lehmann Brothers Bank im September 2008 ihre Art und Schnelligkeit änderten, wie damals noch keiner ahnen konnte. Ob dies zur Aufholjagd der ehemaligen Entwicklungländer führt, wie es auch von Profis mit Trends wie BRIC und NEXT 11 vorausgesagt wurde, oder ob es nur zur nächsten Finanzblase führt, die umso größere Verluste bringen wird, ist momentan ungewiss! Anleger sollten auf jeden Fall ihr Portfolio breit aufstellen und dabei Experten zu Rate ziehen.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

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