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Mittwoch, 14. September 2022

Lebensqualität vor Karriere #covid19 #Pandemie #InvestconAktuelles #InvestconGesundheit #investconAusbildung #investconKarriere #WolfofWallStreet #InvestconAkademie #WorklifeBalance

[... Da ist das junge Paar, beide beruflich erfolgreich, das sich entschließt, nur noch in Teilzeit zu arbeiten, um, der Vater ebenso wie die Mutter, mehr mit ihren Kindern zusammen sein zu können. Oder der Manager, der um der Familie willen einen lukrativen Job im Ausland ausschlägt. Die Ärztin, die lieber im Spital Teilzeitdienst macht, als eine eigene Praxis zu eröffnen.


In der Generation ihrer Eltern war es üblich, dass der Mann gut verdiente und die Frau zumindest eine Zeitlang bei den Kindern zu Hause blieb. Und viele gutverdienende Frauen bezahlten eine Kinderfrau, die den Alltag zu Hause meisterte, während sie sich voll in den Job warfen. Heute heißt gerade bei den tonangebenden jungen Bobos die Losung: Work-Life-Balance. Lieber weniger verdienen und das Familien- und Privatleben genießen.

Veränderung der Prioritäten

Liegt es auch an diesem Paradigmenwechsel, dass überall das Personal knapp wird und Fachkräfte dringend gesucht werden? Die Experten sehen dafür auch andere Gründe: das Ausbleiben von Arbeitskräften aus dem Ausland, die demografische Entwicklung, die Pandemie. Und natürlich gibt es eine große Zahl von Menschen, die sich einen freiwilligen Einkommensverzicht nicht leisten können, weil sie jeden Euro für die Ausgaben des täglichen Lebens brauchen. Hier freilich fragt man sich, warum in Österreich immer noch zahlreiche Asylwerber, die gerne arbeiten würden, nach wie vor vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen bleiben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die Tatsache bleibt, dass es in der jungen Generation in den letzten Jahren eine Veränderung der Prioritäten gegeben hat. Große Autos und Shoppingtouren sind keine Statussymbole mehr. Viele gutausgebildete junge Väter widmen sich mit Begeisterung ihren kleinen Kindern, wechseln Windeln und kochen Babynahrung, Dinge, die für ihre eigenen Väter undenkbar gewesen wären. Und viele junge Singles gehen lieber auf Fernreise, als sich ihren Karrieren zu widmen.

Ein neues Biedermeier? Manche machen für diesen Trend auch das Verschwinden der großen Bewegungen verantwortlich. Wer sich hundertprozentig einer Sache verpflichtet weiß, sowohl der Revolutionär als auch der Mönch, hat keine Zeit für eine Familienidylle. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. Die Arbeitgeber müssen sich jedenfalls darauf einstellen, dass die Leute nicht nur ordentliche Löhne haben wollen, sondern auch Zeit für ein gutes Leben außerhalb des Jobs ...] Quelle: www.derstandard.at



Investcon Group Expertentipp:


Während vor 20 Jahren junge Menschen vor allem aufgrund einer vermeintlich schnellen Karriere und viel Geld zu einem Job in der Finanzbranche tendierten, motiviert von Filmen wie "WALL STREET" und anderen Hollywood Blockbustern, ist seit einigen Jahren das Thema mit vielen Überstunden und familienunfreundlichen Arbeitsbedingungen, gerade bei den großen Investmentfirmen wie #Goldmansachs oder #JpMorgan, negativ in die Schlagzeilen geraten.

Quelle: Bild von Anrita auf Pixabay


Auch bei großen Beratungsfirmen gibt es Horrorgeschichten zu hören wie beispielsweise bei den "Big Four" der Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfern. Viele haben schlichtweg kein Interesse mehr dort zu arbeiten. Insbesondere die COVID-19-Pandemie hat mit Themen wie z. B. Home-Office, Probleme bei der Kinderbetreuung aufgrund geschlossener Schulen und Kindegärten, ihr Übriges dazu beigetragen.

Gerade jetzt liegt der Vorteil bei Unternehmen wie dem unseren, dass Gleitzeit und Homeoffice schon immer Arbeitsalltag sind und waren. Durch die Pandemie wurden selbstverständlich dennoch Beratungsunterstützende Tools für unsere GeschäftspartnerInnen, z. B. beim Thema Online-Termine, eingeführt. Somit können Sie bei uns beste und modernste Arbeitsbedingungen voraussetzen.

Da unsere Branche systemrelevant ist, ist auch z. B. in Lockdowns das Arbeiten weitestgehend möglich.

Sollten Sie diese Themen ansprechend finden, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. 


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater. 

 

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Group Beteiligungs GmbH und ihre verbundenen Unternehmen  geben ausschließlich ihre Meinung/en wieder und übernehmen keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: group.invest-con.at

Mittwoch, 3. Juni 2020

Jugendarbeitslosigkeit könnte sich verdoppeln

[... Jugendliche seien durch die Covid-19-Pandemie fast doppelt so stark von Arbeitslosigkeit bedroht wie die heimische Gesamtbevölkerung. Die "Lost Generation" könnte laut der Prognose der Uni Linz um über 40 Prozent wachsen. Vor der Krise wurden rund 65.000 Jugendliche in Österreich zur NEET-Gruppe gezählt, sie sind nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung. "In der Prognose würde die Zahl auf 93.000 steigen", sagte der Linzer Sozialwissenschaftler. ...] Quelle: www.nachrichten.at


Investcon Finanzconsulting GmbH #karriere #weiterbildung #arbeitslosigkeit
Expertentipp:
Quelle: Bild von Leon Gerardo Cholula auf Pixabay 


Die Krise macht, wie fast alle großen Veränderungen auf der Welt, genau die Schwachen und Kranken zu den Verlierern! In diesem Fall, einerseits weil die Risikogruppen besonders anfällig für den Virus Covid 19 sind - solange es keinen Impfstoff gibt! Andererseits haben sowohl Erwachsene als auch Jugendliche, bei gut 1.4 Mio. in Kurzarbeit und 600.000 Arbeitslosen, mit einer abgebrochenen oder schlechten Ausbildung jetzt gar keine Chancen mehr einen guten oder anspruchsvollen Job zu bekommen!

Daher nutzen Sie die Krise jetzt unbedingt für eine Aus- und/oder Weiterbildung!

Und wenn sie diese Ausbildung noch bezahlt bekommen wollen und Interesse an Personalmanagement, Immobilienentwicklung oder Consulting mitbringen, freuen auch wir uns über Ihre Bewerbung!




Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater.




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Donnerstag, 28. Januar 2016

Mindestsicherung: 70.000 müssen mit Kürzung rechnen

Quelle: Kurier, APA/Roland Schlager
"[...] Die Kernforderung der ÖVP ist, eine Obergrenze ("Deckel") bei 1500 Euro einzuziehen, um den Kostenanstieg zu bremsen. Das trifft aber vor allem Familien mit Kindern und würde das Einkommen von fast 70.000 Menschen teils kräftig kürzen. [...]
Rund 68.000 Menschen oder 27 Prozent aller Mindestsicherungs-Bezieher wären vom Deckel betroffen. Sie würden von einem Euro bis zu mehreren Hundert Euro verlieren. Konkret: Im kommenden Jahr steigen die Richtsätze für Einzelpersonen auf 837,76 Euro, für Paare auf 1256,64 Euro. Der Kinderzuschlag beträgt dann mindestens 150,80 Euro. Somit verliert ein Paar mit zwei Kindern rund 60 Euro und mit drei Kindern 210 Euro. Bei vier Kindern macht die Einbuße schon 360 Euro aus. [...]
Unter Mitwirkung der Länder soll im kommenden Jahr versucht werden, einheitliche Sanktionen bei Verstößen zu erarbeiten. Zudem will die Regierung mehr auf Sach- statt auf Geldleistungen setzen. Eine weitere Alternative sind stärkere Anreize zur Wiederaufnahme von Arbeit. Die SPÖ setzt hier auf "Hilfe zur Arbeit" – darunter versteht man einen Bonus beim Wiedereinstieg in einen Job, aber auch Beschäftigungsprogramme in Kooperation mit den Ländern beziehungsweise das Nachholen von Schulabschlüssen.[...]." (Quelle: Kurier)


Expertentipp:
Es wird für alle immer schwieriger und daher ist es umso wichtiger, in die Zukunft zu blicken und vorzusorgen. Denn wer mit minimalen Beiträgen schon rechtzeitig vorsorgt, ist immer auf der sicheren Seite.
Wenn sich die Situation massiv verschlechtert, befinden wir uns vielleicht schon bald in derselben Lage, wie viele Krisenländer, denn jeder dritte Grieche bezahlt schon Schmiergeld für einen Krankenhausbesuch (Wirtschaft - FAZ). Wenn man leider nicht die Zeit für eine unabhängige und unverbindliche Beratung  nutzen konnte oder wollte, gehört man früher oder später mit Sicherheit zur verarmten Unterschicht. Doch mit lediglich ein paar Euro pro Monat und wenigen Stunden Zeitaufwand können Sie auf sicheren Seite bleiben!
Fragen Sie unsere Experten.

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Dienstag, 1. Dezember 2015

Geld verdienen: Mateschitz ist Vorbild Nummer 1 der Österreicher

"[...] Den Red-Bull-Gründer nennen Österreicher noch öfter als den eigenen Vater, wenn es um Vorbilder in Sachen Geld verdienen geht.


[...] Noch vor dem eigenen Vater ist Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz für viele Österreicher ein Vorbild in Sachen Geld verdienen. Aber auch Dagobert Duck findet sich unter den genannten Top 10. Insgesamt tausend Personen zwischen 16 und 65 Jahren hat das GfK-Institut im Auftrag der Allianz-Versicherung rund ums Thema Geld befragt. Ein wenig überraschende Ergebnis: Die meisten sind mit ihrer Vermögenssituation unzufrieden.
[...] 90 Prozent der Befragten beurteilen ihr Einkommen als zu niedrig oder durchschnittlich und wünschen sich deutlich mehr als die durchschnittlich 1732,50 Euro netto pro Monat. Männer wünschen sich der Umfrage zufolge 3492 Euro monatlich, Frauen 2374 Euro. [...]." (Quelle: Die Presse)


Expertentipp: 



Diese Studie ist sehr erschreckend, wenn man bedenkt, dass das tatsächliche Einkommen und das Wunschgehalt um gut 50% voneinander abweichen. Aufgrund der aktuellen schwierigen Wirtschaftslage, ist es eher unwahrscheinlich, eine Stelle mit so viel mehr Gehalt in Österreich zu finden. Aber durch ein zusätzliches Einkommen könnte man rasch in diese Richtung kommen.
Z.B. durch eine kostenlose Weiterbildung zum erfolgreichen Unternehmer, kann man schnell seinen Traumjob finden. Auch bei uns gibt es noch einige offene Stellen, also haben Sie keine Scheu und bewerben Sie sich noch heute. Es ist nie zu spät - Dietrich Mateschitz begann seine Red-Bull-Karriere noch im Alter von 40 Jahren.

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Montag, 23. November 2015

Erbschaften und Schenkungen – Hauptursachen für Vermögensungleichheit

"[...] Vermögen sind in Österreich ungleicher verteilt als in allen anderen Ländern der Eurozone.

[...] Hochsignifikant dabei: Erbschaften und Schenkungen liefern in Österreich den höchsten Beitrag zur Ungleichheit von Bruttovermögen. Fast 40% der gemessenen Ungleichheit kann darauf zurückgeführt werden. [...] Im Gegensatz hierzu ist Vermögensungleichheit nur zu einem relativ geringen Teil aus der Einkommensposition der Haushalte zu erklären. Unterschiede im Haushaltseinkommen tragen in Österreich nur 20% zur Gesamtungleichheit der Bruttovermögen bei – halb so viel wie Erbschaften.
[...] Ein offensichtlicher Grund für unterschiedlich hohe Vermögensbestände zwischen Haushalten ist die Haushaltsgröße und -struktur: Je mehr Erwachsene im Haushalt leben, desto größer sollte die Möglichkeit sein aus vorhandenem Einkommen zu sparen, aber auch der Anreiz vorzusorgen sollte steigen. Die Anzahl der im Haushalt lebenden Kinder kann durch steigende Konsumausgaben und Sparanreize für die Nachkommenschaft theoretisch sowohl einen positiven als auch einen negativen Einfluss auf den Vermögensaufbau haben. Der Gesamteffekt der Haushaltsgröße und -struktur (Erwachsene und Kinder) erklärt in Österreich 13% der gesamten Vermögensungleichheit. [...]". (Quelle: blog.arbeit-wirtschaft.at)

Expertentipp:
Aufgrund der immer höheren Steuern und Lebenshaltungskosten ist es in Österreich inzwischen leider fast unmöglich, durch normale Arbeit sich ein größeres Vermögen aufzubauen. Sollte es trotzdem gelingen, ist es aufgrund diverser steuerlichen Veränderungen maßgeblich entscheidend, sich rechtzeitig um sein Testament zu kümmern.Wenn das zu spät passiert, sind durch neue gesetzliche Regelungen, vom Verlust der eigenen Immobilien, z. B. durch Pflegeleistungen vom Staat, bis zu noch schlimmeren Verlusten durch andere neue Erbgesetze möglich. Wenn hier nicht vorab genau geklärt wird, was einen erwartet, könnte folgendes passieren: Nachlass im Minus: Wenn die Erbschaft zur Schuldenfalle wird!

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Freitag, 26. Dezember 2014

Einkommen am Stand von 2006 - Steuerbelastung einer der Hauptgründe

"[...] Das real verfügbare Haushaltseinkommen [...] wächst seit Ausbruch der Krise im Jahr 2008 nicht mehr nur nicht an, es schrumpft sogar. Im Vorjahr betrug der Rückgang den drastischen Wert von 2,2 Prozent, wodurch die Zugewinne der letzten Vorkrisenjahre bereits wieder getilgt wurden und die Österreicher im Vorjahr lediglich so viel Geld zur Verfügung hatten wie im Jahr 2006.[...] Grund für diesen Rückgang ist einerseits natürlich die Krise, die auch das Wachstum des BIPs pro Kopf seit dem Jahr 2008 im Zaum hält und zu einer De-facto-Stagnation geführt hat. Allerdings kann das BIP zumindest das einst erreichte Niveau halten, während das Haushaltseinkommen sogar zurückgeht. Der Grund dafür ist in der munter steigenden Belastung durch Steuern und Abgaben – etwa in Form der Kalten Progression – zu finden. [...]" (Quelle: Die Presse)


Expertenmeinung:
In der Investmentbranche sprach man auch vom verlorenen Jahrzehnt, wenn es um die Rendite an den Aktienmärkten ging - was nicht so dramatisch ist- da man trotz allem durch richtiges Ein- und Aussteigen überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften konnte. Der Rückgang des eralen Einkommens ist jedoch wesentlich dramatischer. Denn wenn man bedenkt, dass Österreich zu den inflationsstärksten Ländern innerhalb der EU gehört, bedeutet es, dass selbst bei niedriger Inflationshöhe das real zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen stark reduziert wurde! Und dass sich dies bei stark gestiegen Lebenserhaltungskosten doppelt schwerwiegend auswirkt hat. Fragen Sie am besten unsere unabhängigen Spezialisten, wie Sie ohne Nachteile zb rasch Ihre Fixkosten reduzieren können. Denn laut einer Studie der WU Wien kann sich ein Haushalt zb nur bei Versicherungen bis zu EUR 80.000 im Laufe eines Lebens einsparen!

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Dienstag, 22. Juli 2014

Wie man Länder in den Abgrund führt

Vielleicht hilft der politischen Kaste der Blick auf abschreckende Beispiele unseres Zeitalters: Argentiniens langer Abstieg, Japans fehlender Antrieb.

Im Jahr 1914 war Argentinien das Land der Zukunft. Harrods eröffnete in Buenos Aires seine erste Auslandsfiliale. Das BIP pro Kopf lag über dem Deutschlands, Frankreichs und Italiens. Die Bodenschätze, muskulöse Rinder und die dazugehörige Landwirtschaft wirkten wie aus dem Bilderbuch. Ambitionierte europäische Auswanderer konnten sich nicht entscheiden, ob sie besser nach Argentinien oder doch nach Kalifornien ziehen sollten.

Und Japan wurde noch vor 30 Jahren als neue stärkste (Wirtschafts-)Macht auf der Welt gehandelt. Heute glaubt das keiner mehr.

Vielleicht werden Bundes- und Vizekanzler beim Seitenblick auf den Nachbarn des WM-Austragungslandes ausnahmsweise nachdenklich. Vielleicht überlegen sie – das ist schon naiv optimistisch – ganz kurz, wie es wäre, über den eigenen Schatten zu springen: in der Bildungspolitik, bei der Geldverschwendung mit der großen Gießkanne, genannt Fö(r)deralismus, bei dem Schuldenberg und den politischen Eitelkeiten. Dass der Großteil Europas und Österreich in fast allen relevanten Parametervergleichen ganz langsam, aber doch nach unten rutscht, kann nun nicht einmal mehr von der PR-Abteilung der genannten Herren geleugnet werden. Hannes Androsch erklärte vor Kurzem bei einer Festansprache sinngemäß: Paradoxerweise stehen wir gut da, aber so eben nicht mehr lange.

Auch diejapanische Entwicklung wird in Europa so nicht eins zu eins drohen: Zu dynamisch sind osteuropäische und – in einigen Jahren – wohl auch südeuropäische Länder. Einwanderung wird es auch in Europa im Gegensatz zu Japan weiter geben. Und zu groß ist der Wohlstand dort. Aber: Das Gefühl, dass es nicht mehr so aufwärts gehen wird wie früher, dass es eigentlich nicht mehr viel bringt, sich in Beruf oder Familie aufzuopfern, ist auch hier präsent. Landläufig nennt man diese Stimmung Agonie. Sie hat fast immer nicht nur mit der wirtschaftlichen Lage zu tun, sondern auch mit den Menschen an der Spitze. Stehen sie nicht für Aufbruch, geht es automatisch nach unten. Das muss nicht sein, wir könnten weiter vorn dabei sein.
(Quelle: Die Presse)



Die entscheidende Frage ist daher: Endet die EU wie Japan oder Argentinien? Aber auch dort gehören die Vermögenden zu den großen Gewinnern, denn die Immobilienpreise und Mieten haben nie gedachte Rekordpreise erreicht. Daher ist es für den persönlichen Wohlstand nicht nur aussschlagegebend, wie die politischen Entscheidungen auch weiterhin aussehen, sondern es ist sicher immer vernünftig, nicht nur für sein Geld zu arbeiten, sondern auch sein Geld -egal wie groß das Vermögen ist - etwas für sich arbeiten zu lassen! Denn eines ist sicher- die stark steigende Anzahl von Reichen in der Welt und in Österreich
gehört in den seltensten Fällen zu denen, die für Geld arbeiten - denn bei den Steuersätzen auf Arbeit, sowohl hier als auch weltweit, ist es kaum möglich, ein Vermögen nur zu erarbeiten. Befragen Sie daher unsere Experten zum Thema Vermögensaufbau.


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Freitag, 27. Juni 2014

Warum Deflation guttut

Was soll daran so schlimm sein, wenn unsere Kaufkraft steigt? Die Furcht vor Deflation wird nur von Eigeninteressen geschürt.

Um ein Prozent steigen die Preise in Deutschland; in der Euro-Zone sind es sogar nur 0,5 Prozent. Da droht der Übergang von der Inflation zur Deflation. Schon überlegt die Europäischen Zentralbank (EZB), ob sie noch mehr faule Anleihen von Banken, Staaten und Unternehmen aufkaufen soll. Das pumpt Geld in die Welt, und dieses Geld soll Preise und Wachstum antreiben. Etwas Inflation ist gut, Deflation böse, so die herrschende Lehre.

Aber was ist Deflation? Der milde Winter und niedrige Energiepreise dämpfen weltweit den Anstieg der Preise – mit Ausnahme des von der Energiewende geplagten Deutschlands. Aber wem schadet es in Mailand, Paris oder London, wenn er weniger für Öl oder Gas an Ölscheichs oder Gazprom bezahlen muss? Das ist sogar großartig, so bleibt den Verbrauchern Geld übrig für Restaurant, Reisen oder Konsum. Deflation bewirkt Wohlstandswunder für Konsumenten und Lohnbezieher.

Deflationswarner sehen das anders. Wenn alles jeden Tag billiger wird, kauft niemand heute, sondern verschiebt auf morgen. Dazu kommt: Im Supermarkt sinken die Preise schneller als die Löhne, die wegen der Arbeitsverträge unbeweglich sind. Deshalb könnten die Unternehmensgewinne sinken, Pleiten zunehmen, die Wirtschaft in einen Abwärtsstrudel ziehen. Das ist schon einmal beobachtet worden, nämlich in den USA 1929 bis 1933. Damals sank das Preisniveau um bis zu zehn Prozent im Jahr und lähmte die Wirtschaft. Aus dieser Zeit rührt die Deflationsangst der Amerikaner, das Gegenstück zur Inflationsfurcht der Deutschen. Aber die Deflation der Dreißigerjahre wurde dadurch ausgelöst, dass viele Banken pleitegingen und somit immer weniger Geld und Kredite zur Verfügung standen. Die Bankenrettung in der Finanzkrise 2009 wurde daher zu Recht damit begründet: Es musste der Kollaps des Bankensystems und ein Deflationsschock verhindert werden.

Freitag, 2. Mai 2014

Pflege, Gesundheit und Pensionen: Wie soll es weitergehen?

Aufgrund der Budgetnot sind bei diesen Themen die Probleme in den nächsten fünf Jahren groß.

Beim Thema Pflege stellt sich die Frage, woher das Geld für Pflege in Zukunft kommen soll. Der Pflegefonds ist nur bis 2016 ausfinanziert und die Regierung ist noch auf der Suche nach einer verlässlichen Geldquelle - mit einem klaffenden Budgetloch keine leichte Aufgabe.

Auch beim Thema Gesundheit steht die Regierung vor großen Herausforderungen: Die Gesundheitskosten steigen, die Bevölkerung wächst. Die Gesundheitsreform ist zwar beschlossen, der Streit um Kompetenzen aber noch nicht ganz beendet.

Thema Pensionen: In den kommenden Jahren steigen hier die Kosten enorm, wird es wieder eine Pensionsreform geben?

Kann der Staat auch in Zukunft noch für Pflegekosten aufkommen oder müssen aus der Budgetnot heraus Regress-Modelle, wie etwa in der Steiermark, wieder eingeführt werden? Wie können wir in Zukunft leistbares Wohnen sicherstellen, wenn der Immobiliemarkt durch die Unsicherheit an den Finanzmärkten weiter angeheizt wird? Ist es fair, dass in Zukunft ein Drittel des Budgets in die Pensionen fließt, während Bildung und Forschung ausgehungert werden?
(Quelle: Der Standard)

Übernehmen Sie die Initiative und machen Sie sich unabhängig vom Tropf der Sozialausgaben. Unsere Berater zeigen Ihnen wie!

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