Montag, 11. Mai 2015

Anleger trennen sich weiter panikartig von Bundesanleihen.

"[...] Auch Staatsanleihen anderer Euro-Staaten werden verkauft. Der Bund-Future setzt seinen Sinkflug fort.

Bund Future, Quelle: GodmodeTrader
Der Ausverkauf bei deutschen Staatsanleihen geht weiter. Der Euro-Bund-Future, ein Terminkontrakt für eine Bundesanleihe mit einer Laufzeit von 10 Jahren, sank am Donnerstagvormittag um weitere 1,16% auf 151,98 Punkte. Für Staatsanleihen sind dies außergewöhnlich starke Kursveränderungen. Im Verlauf des Vormittags beschleunigte sich der Abverkauf noch einmal drastisch, bevor eine leichte Stabilisierung einsetzte. Thomas May, Chefredakteur von GodmodeTrader, sieht aus charttechnischer Perspektive das Potential für weitere Kursverluste. "Mit dem massiven Einbruch der letzten Stunden hat der Bund Future jetzt sogar Abwärtspotential bis 149,60 Prozent.[...] Händler und Experten zeigen sich vom Ausverkauf dennoch überrascht, insbesondere da die Ankäufe von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) das Kursniveau eigentlich stützen sollten.
US-Starinvestoren wie Bill Gross und Jeffrey Gundlach hatten in den vergangenen Wochen bereits einen Abverkauf beim Bund-Future prognostiziert.
[...]" (Quelle: Godmode-Trader)


Expertentipp:
Diversifizieren Sie Ihre Investments hinsichtlich der Assetklassen, Schuldner, Emittenten, Länder und Regionen. Dann haben langfristig die Schwankungen einzelner Assetklassen nicht allein Einfluss auf das Gesamtergebnis Ihrer Veranlagungen. Fragen Sie uns nach aktuellen Veranlagungslösungen.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.

 

Donnerstag, 7. Mai 2015

Delisting von strukturierten Produkten der ÖVAG mit 17. Mai 2015



Im Oktober 2014 hat der Vorstand der ÖVAG den Grundsatzbeschluss zur Spaltung der ÖVAG und Errichtung einer Abbaugesellschaft gefasst. Dies ist eine der zentralen Maßnahmen, die auch im Kapitalplan, der an die EZB übermittelt wurde, enthalten ist.


Quelle: wirtschaftsblatt.at


Wir möchten Sie über die Zurückziehung der strukturierten Schuldverschreibungen ("Strukturierte Investments") der ÖVAG vom geregelten Freiverkehr der Wiener Börse per 17.5.2015 informieren.

In weiterer Folge wurde das öffentliche Angebot von ÖVAG-Emissionen eingestellt. Die Basisprospekte zur Begebung von Schuldverschreibungen und von Strukturierten Schuldverschreibungen werden künftig nicht mehr aktualisiert. Im Zuge dieser Maßnahmen ist auch das Delisting der strukturierten Schuldverschreibungen der ÖVAG eingeleitet worden.

Gemäß § 84 (5) Börsegesetz ist die Zurückziehung von Schuldtiteln vom geregelten Freiverkehr dem Börseunternehmen mindestens einen Monat im Vorhinein anzuzeigen und gleichzeitig zu veröffentlichen. Anbei finden Sie die Aufstellung der zurückzuziehenden Schuldverschreibungen sowie die Kopie der Veröffentlichung in der Wiener Zeitung.

Download: Delisting strukturierte Schuldverschreibungen
Die Rücknahme in den ÖVAG-Anleihen und Strukturierten Investments kann wie bisher außerbörslich via ÖVAG angefragt werden.

Wenn Sie Zertifkaten der ÖVAG auf Ihrem Depot und Fragen dazu haben, stehen wir jederzeit gerne mit unserer - von Bankeninteressen unabhängiger - Expertise zur Verfügung.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

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Freitag, 1. Mai 2015

Der Goldpreis wird auf 2400 Dollar steigen – stolpert China steigt er auf 3200

"Die Goldnachfrage in Asien soll sich laut den Analysten der Australia & New Zealand Banking Group bis 2030 verdoppeln. Der Goldpreis soll demnach mit der zunehmenden Investition und den steigenden Schmuckkäufen ordentlich zulegen.

[...] Der Goldpreis könnte entsprechend bis 2025 auf über 2000 Dollar je Unze und bis 2030 auf 2400 Dollar je Unze ansteigen. [...] 'Der Grund, weswegen wir an steigende Goldnachfrage in Asien glauben, sind die steigenden Einkommen', meint ANZ-Chefökonom Hogan. 'Gold wird eine bedeutendere Rolle bei Investitionen spielen.' Kurzfristig indes dürfte der Goldpreis nicht vom Fleck kommen. Die Analysten von ANZ sehen das Edelmetall bei 1100 Dollar je Unze." (Quelle: Wirtschaftsblatt)


Expertentipp
Beim Goldkurs ist momentan alles möglich, denn gerade in ungewissen Situationen wie diesen, in denen z.B. Gerüchte über eine goldgedeckte Währung in Russland auftauchen (http://www.fondsprofessionell.at/news/news-products/nid/plant-russland-eine-goldgedeckte-waehrung/gid/1019530/ref/2/), ist es ähnlich wie auf den Kapitalmärkten seit 2009, bei denen die Verlierer diejenigen sind, die nicht investiert waren. Wobei Vorsicht natürlich immer das Gebot der Stunde ist!
Also fragen Sie uns, mit welcher Strategie Sie im aktuellen Marktumfeld eventuelle Klippen umschiffen können. Denn jetzt einfach einmal alles auf ein "Pferd " zu setzen, werden Ihnen nur schlechte Berater empfehlen: vor allem angesichts folgender Aspekte: "Bester Goldprognostiker skeptisch"

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Montag, 27. April 2015

Europas Schuldenberg wächst und wächst

Quelle Eurostat, ORF
"[...] Wie Eurostat am Dienstag mitteilte, stieg die Verschuldungsquote der Euro-Zone gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2014 auf 91,9 Prozent bzw. rund 9,3 Billionen Euro. Ein Jahr zuvor wurde mit 90,9 Prozent erstmals die 90-Prozent-Marke überschritten. In der gesamten EU liegt der Schuldenstand mit 86,8 Prozent leicht tiefer - im Vergleich zu 2013 (85,5 Prozent) wurde aber auch hier ein deutlicher Anstieg verzeichnet.[...] Insgesamt liegen 16 EU-Staaten teils deutlich über dem Maastricht-Kriterium von 60 Prozent Gesamtverschuldung gemessen am BIP. Außer Reichweite ist das derzeit auch für Österreich, dessen Schuldenquote 2014 von 80,9 Prozent (260 Mrd. Euro) auf 84,5 Prozent (278 Mrd. Euro) stieg.[...]" (Quelle: ORF)

Im Umfeld der nach wie vor steigenden Staatsverschuldung in Europa sind nachhaltige Zinserhöhungen in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. Für den Sparer und Anleger bleibt daher auch in Zukunft die Suche nach attraktiven Renditen das Thema Nummer eins. Sie haben Fragen dazu? Unsere Experten haben die Antworten. Fragen Sie uns in Linz oder in Wien!

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Donnerstag, 23. April 2015

IWF befürchtet Crash der deutschen Lebensversicherer

"Die Niedrigzinsphase wird für die Versicherungskonzerne in Europa und ganz besonders in Deutschland immer mehr zum Problem. Verantwortlich dafür sind die hohen Garantiezinsen aus der Vergangenheit. Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchtet schon, dass die Versicherer die nächste Finanzkrise auslösen könnten. [...]"

Quelle: IWF
Die Situation der österreichischen Versicherungsunternehmen stellt sich in der klassischen Lebensversicherung - wenn auch noch nicht so bedrohlich - aber doch nicht wesentlich anders dar, als die der deutschen Versicherer:
"[...] Die Versicherungskonzerne in Europa und ganz besonders in Deutschland stellen eine große Gefahr für die Stabilität des internationalen Finanzsystems dar. [...] Verantwortlich für die sich abzeichnenden Probleme sind die hohen Garantiezinsen aus der Vergangenheit. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld finden die Versicherungskonzerne immer weniger Anlagemöglichkeiten, mit denen sie die notwendige Rendite erwirtschaften können, um die Garantiezinsen in laufenden Verträgen zu zahlen. [...] Das Problem ist so groß, dass nach einem Stresstest der europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA ein Viertel der Versicherer bei einer länger anhaltenden Niedrigzinsphase die staatlichen Kapitalanforderungen nicht mehr erfüllen könnte, so der IWF. Da die europäischen Versicherer in Europa rund 4 400 Milliarden Euro angelegt haben und da die Vernetzung von Versicherern und Banken in Europa groß sei, könnten Probleme des Versicherungssektors auch andere Teile des Finanzsystems anstecken, so die IWF-Autoren. Besonders stark pleitebedroht sind laut IWF mittelgroße Versicherer. [...]" (Quelle: Godmode-Trader)

Einige in Österreich tätige Versicherungen sind Tochterunternehmen deutscher Versicherungskonzerne und wären somit von einem Crash der Mutter zumindest indirekt betroffen. Schon seit einigen Jahren ist die Sparform der klassischen Lebensversicherung unter Druck und die Situation verschlechtert sich mit der andauernden Niedrigzinsphase zunehmend. Die Fondspolizzen der Versicherer wiederum sind mangels Garantiezusagen von dieser Notlage nicht direkt betroffen. Hier gilt es aber - ebenso wie bei direkten Anlagen in Investmentfonds - eine möglichst breite Streuung in verschiedene Märkte, Regionen und Assetklassen zu berücksichtigen, damit ein z..B. durch Lebensversicherer ausgelöster Crash in Europa etwas abgefedert werden kann und durch Investments in anderen - nicht betroffenen - Regionen eventuelle Kapitalverluste schneller wieder aufgeholt werden können. Unsere Experten geben Ihnen dazu gerne Auskunft.

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Dienstag, 21. April 2015

Raiffeisen-Hollandfonds insolvent - MPC-Anlegern droht Totalverlust


"Raiffeisen-Hollandfonds insolvent - MPC-Anlegern droht Totalverlust [...]"

Gebäude MPC Holland 72, Quelle: Kyocera
"[...] Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) bereitet eine Klagsaktion gegen das Hamburger Emissionshaus MPC vor. Es geht um die Insolvenz eines Holland-Immobilienfonds von MPC. Laut VKI sind 700 bis 800 Raiffeisen-Kunden betroffen.

Österreichische Raiffeisen-Kunden, die in einen geschlossenen Fonds des Hamburger Emissionshauses MPC investiert haben, müssen Geld-Rückforderungen befürchten. Der Hollandfonds 51 ist insolvent, berichtet der Verein für Konsumenteninformation (VKI). Das bereits einbezahlte Kapital ist damit futsch. Der VKI wirft der Treuhänderin TVP schwere Pflichtverletzung vor und kündigt eine Klagsaktion an. [...]" (Quelle: Format)




Expertentipp 
Geschlossene Beteiligungen bergen enormes Risiko in sich, denn einerseits werden durch die Form einer Direktbeteiligung am Unternehmen (meistens als Kommanditist) klassische Schutzmechanismen wie zb. der Konsumentenschutz etc ausgeschaltet und andererseits existiert auch kein Sekundärmarkt über die Börsen. Und somit ist keine Liquidität vorhanden und der jederzeitige Zugriff auf das eigene Geld praktisch 
unmöglich. Zudem kommen dann noch häufig hohe versteckte Gebühren hinzu (wie es auch bei MPC und anderen Anbietern üblich war) und somit entsteht dann in schlechten wirtschaftlichen Zeiten (ausgelöst zb. durch die Finanzkrise von 2008) schnell ein Liquiditätsmangel und dann folgt auch oft der Konkurs. Insofern empfehlen wir unseren privaten Klienten generell von solchen Investments abzusehen. Außer man hat beste persönliche Kontakte zum Management und kann auf die handelnden Personen vertrauen. Denn ofz gab es in der Vergangenheit bei derartigen Investmentkonstrukten sehr oft grosse Probleme: wie zb. schon bei der AVW http://www.konsumentenfragen.at/konsumentenfragen/Mein_Geld/Veranlagung/Aktuelles und auch bei der AMIS http://wiev1.orf.at/stories/244400 oder zb auch bei Schiffsbeteiligungen (bereits 19 Schiffsfonds seit Jahresbeginn sind pleite) http://www.fondsprofessionell.at/news/news-products/nid/sachwerte-kompakt-19-schiffsinsolvenzen-in-acht-wochen/gid/1019617/ref/2/.
Allen diesen Produkten ist gemein, dass sie ebenfalls meistens als direkte Unternehmensbeteiligungen verkauft wurden. Wenn Sie diesbezüglich Fragen haben, wenden Sie sich rasch an unsere Spezialisten in Linz oder Wien, sie helfen Ihnen gerne unverbindlich mit bester Expertise weiter.


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Freitag, 17. April 2015

EZB sorgt für Rekorde an den Finanzmärkten

"An den Aktienmärkten knallen die Sektkorken. Das billige Geld der EZB treibt die Börsen in schwindelnde Höhen [...]"


"[...] Wer sein Geld auf einem täglich fälligen Sparbuch parkt, der müsste es bei den derzeit niedrigen Zinsen 150 Jahre lang liegen lassen, um einen Gewinn von 20 Prozent zu erzielen. Viele Österreicher werden daher neidisch auf die europäischen Aktienmärkte blicken, die diese 20 Prozent allein seit Jahresanfang hereingespielt haben. [...] Aber warum sind die Aktienmärkte trotz Griechenlandkrise und Ukraine-Konflikt so gut drauf? Die meisten Analysten sind sich einig: wegen eines Italieners. "Wenn der EZB-Chef Mario Draghi die Anleihemärkte leerkauft", sagt der Chefökonom der Deutschen Bank, Stefan Schneider, "dann sind Anleger gezwungen, ins Risiko zu gehen." Die Europäische Zentralbank hat ja im Jänner angekündigt, zumindest bis zum September des nächsten Jahres jeden Monat 60 Milliarden Euro an Wertpapieren aufzukaufen. [...]" (Quelle: Der Standard)

DAX, Quelle: ariva.de


Expertentipp 
Wenn Sie in den letzten Jahren nicht in Aktienfonds investiert waren, haben Sie tatsächlich einiges versäumt. Und wenn Sie noch immer Ihr gesamtes Vermögen am Sparbuch oder in Bausparverträgen parken, sollten Sie uns rasch kontaktieren , denn aufgrund der Geldflut der EZB ist weiterhin mit inflationären Tendenzen zu rechnen, die Sachwerte wie Immoblien, Gold und Aktien begünstigen. Aber Vorsicht, seit einigen Monaten gehen die Märkte stark in Richtung Überhitzung, weswegen bereits erfolgreiche Fondsmanager empfehlen:
"Verkaufen Sie Aktien und gehen auf Urlaub!" (Quelle: Fondsprofessionell)
Vielleicht ist die Umsetzung der Empfehlung in so einem extremen Ausmaß auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber Sie sollten in Ihre Investments eine Absicherung einbauen und die Gewinne unter Umständen abschöpfen.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

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