Freitag, 21. Dezember 2018

Gespräch mit Herrn Direktor Brunner - Mitarbeiter der Investcon

INVESTCON-MITARBEITER IM GESPRÄCH

INVESTCON sprach mit dem Unternehmens- und Vermögensberater Dir. Peter Brunner über seinen Werdegang, die besondere Verbindung zu INVESTCON, über seine Erfolge und Zukunftspläne.


Herr Direktor Brunner, wie lange sind Sie schon in der Finanzbranche? Was machten Sie zuvor?

Ich bin jetzt seit über 7 Jahren in der Finanzbranche! Das mag für manche nicht viel klingen. Wenn man sich allerdings die Entwicklung in der Branche in den letzten Jahren ansieht, dann kann man von sehr intensiven Jahren sprechen. Um nur einige Punkte zu nennen: 2011 inverse Zinsstruktur, größter Goldkurseinbruch im August (der letzten Jahre(!)); 2012 Unisex und Verpflichtung zur staatlichen Prüfung (Investcon verlangte dies von JEDEM Mitarbeiter bereits seit 2003!) des Vermögensberaters. 2014 starke Reduktion (eigentlich Abschaffung) der Invalidenpension, 2015 weitere Kürzungen der staatlichen Subventionen (europaweit!), „Umstrukturierung“ der klassischen Einlagensicherung von Banken, 2016 Einführung des HIKrG (ein Erdrutsch in der Finanzierungsvergabe), Brexitabstimmung usw. Und 2018… Neues WAG, Änderung BWG, DSGVO, MIFID II, IDD, LIPID, und, und, und…
In den 26 Jahren davor war ich in einem Dienstleistungsunternehmen zur Wirtschaftlichkeit im Tankstellengeschäft (Mineralölbranche) tätig. Einerseits im Büro in der „betriebswirtschaftlichen“ IT (Programmierung und Support betriebswirtschaftlicher Auswertungen), andererseits war ich als Seminar- und Schulungsleiter mit vielen Tankstellenunternehmern, Gebiets-, Verkaufs- und Generaldirektoren, Steuerberatern, sowie Buchhalter- und PersonalverrechnerInnen in Österreich und Europa viele Tage im Jahr unterwegs.
Nach meinem Ausscheiden Ende 2010 hatte ich mit einigen Steuerberatern noch offene Projekte in der Branche fertig gestellt.
Das alles war für mich auch letztendlich die Entscheidung,  meine Unternehmensberatung zu gründen.


Und wie sind Sie zu INVESTCON gekommen?

Das klassische Headhunting hat mich kontaktiert. Und bereits nach dem zweiten Gespräch in Linz war für mich klar, diese Möglichkeit muss ich annehmen. Zumal ich mit meiner bisherigen Erfahrung zwar keine Ahnung von der „klassischen“ Vermögensberatung hatte. Doch die Erfahrung der Betriebs- und Volkswirtschaft, die Steuerthemen, Controlling, Monitoring, etc. haben mir meine Entscheidung erleichtert,  diese wirtschaftliche Gesamtheit zu erlangen!


Was ist für Sie besonders reizvoll an Ihrer Tätigkeit bei INVESTCON?
Da gibt es mehrere Gründe.

1.    Ich wurde noch nie gebremst. Jedes Ziel, dass ich mir gesetzt habe wurde von der Firma unterstützt als wäre es das firmeneigene Ziel gewesen.
2.    Die Menschlichkeit. Ich habe in den bereits 34 Arbeitsjahren von kleinen Firmen bis Großkonzernen alles kennengelernt; nur noch nie so eine Firma wie Investcon. Es werden nicht nur Erfolge (Stichwort Schulterklopfer) gemeinsam gefeiert, auch die privaten wie geschäftlichen Tiefen werden gemeinsam bewältigt!
3.    Zeigen Sie mir ein zweites Unternehmen, das zum Dienst am Kunden in der jeweiligen Branche den ganzen Markt zur Verfügung hat!
4.    Die Visionen. Wir planen nicht nur die Wochen, Monate, das Jahr, sondern wir schauen auch noch ein bisschen weiter…. Und nur dann können diese Umsetzungen auch stattfinden!
5.    Ich kann mich auf meine Tätigkeitsfelder konzentrieren. Die oben genannten Veränderungen gesetzlicher, wirtschaftlicher, steuerlicher Natur machen die Spezialisten im Hintergrund und verpacken es in mehrere Tage Weiterbildung. Vielen Dank übrigens an dieser Stelle. Zeigen Sie mir ein anderes Unternehmen, wo das so abläuft!


Wenn Sie nun Ihre Erfolge Revue passieren lassen – was war Ihrer Meinung nach Ihr bislang größter Erfolg?

Wenn ich nicht die Unterschrift auf meinen Ausbildungsvertrag gesetzt hätte wäre alles andere nicht möglich gewesen…
Aber… Mein größter Erfolg war sicher die eigene Kanzlei. Diese war mein erklärtes Ziel ab meinem Eintritt. Im März gehen wir in unser drittes Kanzleijahr!


Und wenn Sie an die Zukunft denken – welche Pläne verfolgen Sie?

Ha! Wie viel Zeit habe ich? Spaß beiseite. Wir haben für 1.1.2019 die Eröffnung der ersten Subkanzlei von Wien XIII in Frauenkirchen vor uns. Und dahin gehen auch die weiteren Pläne. Weiterhin Menschen zu helfen, einerseits dem Kunden, damit er das bekommt was benötigt wird. Auf der anderen Seite können wir aber auch denen helfen, die durch die derzeitige wirtschaftliche Lage ihren Job verloren haben (alleine über 12000 in unserer Branche in den letzten 3 Jahren!). Auch neue KollegInnen – egal aus welchen Bereichen sie kommen – zur staatlichen Prüfung zu führen und im Berufsleben zu betreuen ist eine sehr schöne Erfahrung und etwas, das ich nie und nimmer missen möchte!
Und natürlich last but not least… die dadurch unaufhaltbare Expansion mit Kanzleien in den diversen Bundesländern und UNSERE Direktion im Osten.
Die dadurch resultierenden kürzeren Wege münden in ein paar Stunden mehr Zeit, und die möchte und werde ich mit meiner Familie verbringen!




P. Brunner, Consulting Direktor und Kanzleileiter bei Investcon, wurde im Sommer 50 Jahre, ist glücklich verheiratet mit Frau Tina, die ebenfalls in der Finanzbranche tätig ist. Der zweijährige Sohn Moritz ist deren Turbo für alles.
In seiner Freizeit geht der Ausdauerjunkie Brunner gerne laufen, vertieft sich in Fachbücher und Biografien. Wichtig ist ihm, den Kopf auch freizuhalten, denn dann kommt oft die eine oder andere Idee, um wieder neue Pläne schmieden zu können.

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