Dienstag, 20. Januar 2015

Wird auch diesesmal die Wallstreet die Weltbörsen nach sich ziehen können?

"[...] Die rekordverdächtige Entwicklung der Börsen in den USA im Vergleich zu den Finanzmärkten in anderen Teilen der Welt ist ein gutes Zeichen für die Weltwirtschaft im kommenden Jahr. Der breite US-Aktienindex Standard & Poor's 500 hat dank einer sich ausweitenden Konjunkturerholung in den USA im laufenden Jahr etwa zwölf Prozent zugelegt, während die Finanzmärkte im Rest der Welt in Dollar berechnet um 6,5 Prozent nachgaben. [...] Während die Börsen heuer im Rest der Welt schwächelten, zogen sie in den USA kräftig an. Diese Konstellation gab es viermal seit 1970 - immer zogen die Weltbörsen im Folgejahr nach. [...]" (Quelle: Die Presse)


Tipp:
Eine alte Börsenweisheit sagt ja, dass die Börsenkurse der Wirtschaft immer ca. 6-9 Monate vorauslaufen.
Unter diesem Geischtspunkt könnte ein Börsenhoch auf so gut allen wesentlichen Märkten der Welt wie USA, Asien oder auch Deutschland bedeuten, dass die seit 2008 andauernde Weltwirtschaftkrise ihrem Ende zugeht und man unbedingt investiert sein sollte, solange die Zinsen weltweit am Boden sind. Allerdings ist momentan dabei eine Absicherungsstrategie ein absolutes Muss!

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.

 

Freitag, 16. Januar 2015

Schweizer Notenbank will mit Negativzinsen den Frankenkurs steuern

Durch die gestrige, unerwartete Aufgabe des Mindestkurses von EURCHF 1,20 hat die Schweizer Notenbank die Finanzmärkte auf dem falschen Fuß erwischt. Der Plan im Hintergrund dürfte sein, den Frankenkurs durch Negativzinsen auf ein für die Schweizer Wirtschaft verträgliches Niveau zu rücken, ohne dafür selber jedes Jahr Milliarden von Franken aufwenden zu müssen. Die Notenbank ist jedenfalls davon überzeugt, dass der Negativzins-Effekt stark wirken wird.

"[...] RISIKEN ZU GROSS GEWORDEN
Nach Einschätzung von Experten sind die Risiken der Notenbank offenbar zu groß geworden - denn mit dem Euro-Verfall verlieren auch die eigenen Euro-Bestände an Wert. Man sei zu dem Schluss gekommen, dass die Durchsetzung und Aufrechterhaltung des Euro-Franken-Mindestkurses "nicht mehr gerechtfertigt sei", schrieb die Nationalbank.
Um die Auswirkungen auf den Franken-Kurs in Grenzen zu halten, senkte die Notenbank gleichzeitig ihre Leitzinsen tief in den negativen Bereich. Das schwächt üblicherweise eine Währung. "Der Negativzins wird stark wirken", sagte Notenbank-Präsident Thomas Jordan. Der Effekt verpuffte jedoch zunächst weitgehend am Markt. [...]" (Quelle: Onvista)

Bei einem Libor von -1,25% p.a. (unteres Ende der angestrebten Bandbreite für den 3 Monats Libor) würde dies für österreichische Frankenkreditnehmer bedeuten, dass sie zB. bei einem Aufschlag von 1% am Ende des Jahres 0,25% p.a. für ihren Kredit ausbezahlt erhalten (sofern keine Zinsuntergrenzen mit der Bank vereinbart sind). Diese Zinsdifferenz sollte dann auf jeden Fall zusätzlich zur ordnungsgemäßen Rückführung des Kredites angespart werden. Fragen Sie in diesen Punkten auch unsere Spezialisten.

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Donnerstag, 15. Januar 2015

SNB gibt die Verteidigung des Mindestkurses der 1,2 bei EUR/CHF auf



Der Entscheid der eidgenössischen Zentralbank den Zins weiter zu senken ging mit einer äußert überraschenden Verkündung einher: die SNB gibt den Euro-Mindestkurs auf. Mit aller Konsequenz hatte die SNB die Mindestschwelle seit der Einführung in 2011 bisher verteidigt.

In einer Mitteilung der Schweizerischen Nationalbank heißt es:

„Die Schweizerische Nationalbank hebt den Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro auf. Zugleich senkt sie den Zins für Guthaben auf den Girokonten, die einen bestimmten Freibetrag übersteigen, um 0,5 Prozentpunkte auf −0,75%. Das Zielband für den DreimonatsLibor verschiebt sie weiter in den negativen Bereich auf –1,25% bis −0,25% von bisher −0,75% bis 0,25%.“

Aktueller Kurs EUR/CHF: 1,0264

Noch im Dezember sahen Börsenprofis den fairen Wert des Franken bei 1,19.

 
EURCHF Kurs (Quelle: Onvista.de)

Wahrscheinlich versucht die SNB ab jetzt über negative Zinsen anstelle einer Untergrenze den Kurs des Franken entsprechend zu steuern. Bei einem Libor von -1,25% p.a. würde dies für österreichische Frankenkreditnehmer bedeuten, dass sie zB. bei einem Aufschlag von 1% am Ende des Jahres 0,25% p.a. für ihren Kredit ausbezahlt erhalten. Diese Zinsdifferenz sollte dann entsprechend zur ordnungsgemäßen Rückführung des Kredites angespart werden.

Gleichzeitig sind Kurse an der schweizer Börse um mehr als 12% gesunken. In einem derartig schwankungsintensiven Marktumfeld, sollten sich Anleger nach Gewinnabsicherungsstrategien umsehen.

Fragen Sie in diesen Punkten auch unsere Spezialisten.

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Mittwoch, 7. Januar 2015

Neue Ära der Lebensversicherungen beginnt


In Deutschland schafft die gesetzliche Regelung eine klare Situation: Der Konzern geht vor dem Verbraucher. In Österreich sieht es nicht viel anders aus.


"[...] Mit der neuen Regelung sollen allerdings die Versicherungskonzerne geschützt werden. Denn denen setzt die Niedrigzinsphase zu - sie müssen in sichere Anlagen wie Staatsanleihen investieren, die werfen aber kaum noch Rendite ab. Deswegen will die Regierung die Konzerne hinsichtlich der Bewertungsreserven entlasten. Aufgrund der niedrigeren Beteiligung kann es sich für einige Versicherte lohnen, ihre Police vorzeitig zu kündigen. Auskunft über die jeweiligen Erträge bei Kündigung und bei Fortführung des Vertrags bis zum Ende gibt die jährliche Zahlungsübersicht der Versicherung. [...]" (Quelle: Wirtschaftswoche)

Expertentipp 
Klassische Lebensversicherungen sind aus Tradition und aufgrund der Sicherheit eines der meist gekauften Vorsorgeprodukte neben dem Bausparvertrag in Österreich und Deutschland. Aufgrund der niedrigen Garantieverzinsung (aktuell von 1.75% und ab 2015 nur noch 1.5%) und der hohen Spesen haben diese Produkte in der letztern Zeit einiges an Kritik wegstecken müssen! Wenn jetzt auch die Gewinnbeteiligung offiziell wegfällt, sollten sich die Besitzer der gut 8 Mio.Verträge in Österreich diese einmal gut und unabhängig prüfen lassen! Aber Vorsicht: alte Verträge mit oft noch 4 bis 5% Garantieverzinsung auf keinen Fall kündigen oder ausreden lassen! Denn so etwas wird es sicher lange Zeit nicht mehr geben!

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Montag, 5. Januar 2015

Gründer-Wunsch vorhanden, Know-how fehlt


" [...] Jeder fünfte Arbeitnehmer will sich selbstständig machen - weiß aber nicht, wie.

 Viele Arbeitnehmer in Österreich möchten sich selbstständig machen oder stärker unternehmerisch in ihren Betrieben einbringen. Jeder vierte hat bereits nachgedacht über ein Geschäftsmodell, das Startkapital und eine kompetente Beratung. Aber nur zehn Prozent haben in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich konkrete Schritte unternommen und sind weitergekommen, vier Prozent blieben erfolglos.[...]" (Quelle: Der Standard)

Expertentipp
Aufgrund der tristen Situation am Arbeitsmarkt und auch den schlechten Prognosen für kommendes Jahr ist es sicher für einen oder anderen eine gute Idee, neue Wege zu beschreiten. Oder sich nach Alternativen umzusehen!
Die Idee gleich ein eigenes Unternehmen aufzumachen ist für viele aber sicher aufgrund der hohen Kosten und der vielen Arbeit und Verantwortung sicher nur bedingt eine gute Lösung! Es ist aber sicher eine gute Idee, eine Aus- und Weiterbildung zu beginnen oder mit Unterstützung von erfahrenen und erfolgreichen Spezialisten neue Wege zu bestreiten!

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Freitag, 2. Januar 2015

Falschberatung: Bank muss Verlust aus Alpine-Anleihe ersetzen


"[...] Die Erste Bank muss einer Anlegerin, die Anfang 2012 Anleihen des später insolvent gewordenen Baukonzerns Alpine gezeichnet hatte, ihr Investment von 8000 Euro zurückzahlen. Das rechtskräftige Urteil des Bezirksgerichts für Handelssachen [...] begründet Richter Andreas Horvath so: " Es ist schwer vorstellbar, dass die Erste Bank Gruppe erst durch Medienberichte von den vom Alpine-Konzern erwirtschafteten Verlusten Kenntnis erlangte." Die Bank hätte demnach als Hauptgläubiger über die finanziellen Verhältnisse des Baukonzerns früher Bescheid wissen müssen. [...]" (Quelle: Die Presse)

Experten Kommentar 
Dass in letzten Jahren einige sehr verlustreiche und ungeahnte finanzielle Skandale auftraten, hat ja so gut wie jeder mitbekommen und mussten leider auch viele am eigenen Leib bitter erfahren! Dass aber solch großen Skandale sowohl von den Medien als auch von den Aufsichtsbehörden kaum verfolgt wurden, ist sehr verwunderlich! Jedoch zeigt auch dieser Fall, dass Österreich hier gesetzlich gut geregelt ist und die Anleger - wenn auch nach viel Kopfschmerzen - dann doch zu ihrem Recht kommen können.

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