Montag, 9. März 2015

Kepler-Fonds von Raiffeisen mit 67 Mio. vom Schuldenschnitt betroffen

Nicht nur die Kepler-Fonds von Raiffeisen sondern auch Fonds von Pimco (Allianz), DWS (Deutsche Bank), Bawag PSK, Pioneer und vielen anderen Kapitalanlagegesellschaften sind betroffen.


"[...] die Kepler-Fonds-KAG, ist mit 67 Millionen Euro einer der größten Gläubiger der Hypo-Abbaugesellschaft "Heta", was die Investmentfirmen betrifft (siehe Liste). Insgesamt hat die Heta, wie berichtet, noch Schulden von elf Milliarden Euro. Die Lage sei "ärgerlich, aber keine Katastrophe", sagt Kepler-Fonds-Geschäftsführer Andreas Lassner-Klein: 'Wir haben die Anleihen einst gekauft, weil sie angesichts der Landesgarantie per Gesetz mündelsicher sind.' [...] Ob Kepler nun Heta-Anleihen verkauft und ob man bei einem Schuldenschnitt klagt, lässt Lassner-Klein offen [...]" (Quelle: OÖ Nachrichten)

Im Falle eine Insolvenz wären die Bundes- und Landeshaftungen schlagend geworden. Durch die neu geschaffene Möglichkeit der "Abwicklung" von Banken wird keine Pleite ausgelöst und die Haftungen werden nicht schlagend.

Expertentipp:
Lassen Sie sich von unseren Spezialisten Ihr Fondsdepot analysieren, wieviel Hypo Alpe Adria in Ihren Geldmarkt und Anleihenfonds steckt. Wir beraten Sie gerne, welche Handlungsmöglichkeiten Ihnen diesbezüglich zur Verfügung stehen.


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.

 

Donnerstag, 5. März 2015

China erhält direkten Einfluss auf den Goldpreis

"[...] London dominiert den Handel mit physischem Gold seit mehr als 300 Jahren. Seit 1919 wird dort der Goldpreis bestimmt, und zwar in einer zweimal täglich stattfindenden Telefonkonferenz zwischen vier Banken: Barclays, HSBC, Bank of Nova Scotia sowie Société Générale. Die Deutsche Bank hatte sich im Frühjahr 2014 aus dem Goldpreis-Fixing zurückgezogen, nachdem Manipulationsvorwürfe laut geworden waren. [...]" (Quelle: Manager Magazin)

Nach dem Auftreten der Manipulationsvorwürfe wird ab März der Preisbildungsmechanismus umgestellt:
"[...] Der Referenzpreis der London Bullion Market Association (LBMA) soll künftig im Rahmen einer elektronischen Auktion auf Basis tatsächlicher Transaktionen festgestellt werden.
Wie LBMA-Chefin Ruth Crowell nun laut Financial Times bestätigte, sollen auch Händler aus Fernost in diesem Prozess zugelassen werden. “Das Interesse [an dem Preisbildungsprozess] ist sehr positiv und es ermöglicht eine stärker diversifizierte Gemeinschaft von Teilnehmern, inklusive chinesischer Banken”, so Crowell. [...]" (Quelle: Goldreporter)

Das Goldangebot aus dem Minenbetrieb ist im letzten Jahr angestiegen "[...] und für den größten Anteil hieran war erneut China verantwortlich, dessen Goldminenproduktion 2014 im Jahresvergleich um 6% zulegte und 465,7 Tonnen erreichte. [...]" (Quelle: Goldseiten)


Möglicherweise stehen genau dadurch die Chancen auf steigende Goldkurse sehr gut, aber Gold ist risikotechnisch auch als "Einzeltitel " einzustufen und unvorhersehbare Ereignisse können durchaus zu starken Kursbewegungen führen. Daher empfehlen wir, wie bei allen Investments vor allem laufende Investitionen zu tätigen, um hier starken Schwankungen vorzubeugen.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.

 

Dienstag, 3. März 2015

EZB hebelt Marktmechanismus aus

Eine wesentliche Frage an den Finanzmärkten bleibt die nach der Einflussnahme der Notenbanken in den nächsten Jahren: Werden die Zinsen längerfristig niedrig gehalten, wird das Quantitativ Easing, die Schwemme der Finanzmärkte mit Liquidität, durch die Notenbanken fortgesetzt?


„[...] Mit dem Einstieg auch der EZB in ein echtes „Quantitative Easing“ sind es nun endgültig die wichtigsten Zentralbanken dieser Welt, die den Anleihemarkt dominieren und damit austrocknen. [...] Zur Verdeutlichung der Größenordnung der Anleihekäufe [...]: In diesem Jahr stehen Staatsanleihen in einem Volumen von ca. 669 Milliarden Euro zur Refinanzierung an. [...] Somit reicht das von der EZB per annum genannte Ankaufvolumen aus, um nahezu alle fällig werdenden und zu refinanzierenden Anleihen vom Markt zu nehmen. [...] Europäische Finanzinstitute dürften gerade vor dem Hintergrund der verschärften Bankenregulierung nicht wirklich daran interessiert sein, als „sicher“ eingestufte Staatsanleihen aus ihren Liquiditätsportfolios in großen Volumina abzugeben. Der Druck auf die Renditen erstklassiger Staatsanleihen wird also anhalten und die Investoren werden zunehmend in längere Laufzeiten oder Anleihen niedrigerer Bonität gedrängt. [...]" (Quelle: Institutional Money)

Expertentipp:
Wenn man davon ausgehen muss, dass die Notenbanken ihre expansive Geldpolitik weiter fortsetzen, wird es wahrscheinlich in der nächsten Zeit zu keinem überraschenden Zinsanstieg kommen. Somit bleibt die Frage bzw. die Suche nach Rendite für Anleger ein wesentliches Thema, gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Volatilität an den Märkten zunehmen wird. Fragen Sie daher unsere Experten nach interessanten Anlagemöglichkeiten.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

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Freitag, 27. Februar 2015

Die Notenbanken betreiben Insolvenzverschleppung

Auch wenn für Rohstoffinvestoren die letzten drei, vier Jahre eine schwere Zeit waren, gibt es wieder einen positiven Ausblick für die kommenden Jahre, denn "[...] nie zuvor gab es so eine Blase wie aktuell am Rentenmarkt. Wenn man die Daten bis zur Gründung der Bank of England 1694 zurückgeht, hat es noch nie so niedrige Zinsen gegeben. Zehnjährige deutsche Staatsanleihen notieren umgelegt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 300. Man bräuchte auf derzeitigem Niveau also 300 Jahre, um das eingesetzte Kapital zu verdoppeln. Mittlerweile weisen weltweit 16 bis 18 Prozent der Staatsanleihen sogar einen negativen Zinskupon aus. [...] Die derzeitigen Bewertungen an den Aktien- und Anleihenmärkten sind nur zu rechtfertigen, weil die Zinsen so niedrig sind. [..] Anleihen sind schon seit Jahren sehr hoch bewertet. [...] Der Auslöser für eine Umkehr wird auf jeden Fall ein Anstieg der Rohstoffmärkte sein. Wir erleben ein Abarbeiten von Blasen – ein Blasen-Karussell, bei dem jetzt die Anleihen dran sind. Die einzige Anlageklasse in diesem Karussell, die unterbewertet ist, ist der Rohstoffsektor. [...]". (Quelle: Wirtschaftsblatt)

Expertentipp:
Wie vom Experten im Artikel gut beschrieben wird, stehen die Chancen auf steigende Gold Kurse sehr gut. Da aber Gold auch ein "Einzeltitel " ist, und unvorhersehbare Ereignisse zu starken Kursbewegungen führen können, empfehlen wir, wie bei allen Investments vor allem laufende Investitionen zu tätigen, um hier starken Schwankungen vorzubeugen.
Bitte bedenken Sie, dass nur ein geringer Anteil der Österreicher in Gold investiert ist und daher, sollte tatsächlich ein Einbruch der Rentenmärkte (vor allem für Bausparverträge, klassische Lebensversicherungen und Sparbücher relevant) kommen, sind die meisten Anleger, wie fast immer bei großen wirtschaftlichen Einbrüchen, mit Ihren Ersparnissen schlecht aufgestellt. Auch 2014 war Gold eines der Top-Investments, obwohl alle Medien und die breite Masse nur negativ berichtete.

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Mittwoch, 25. Februar 2015

China hat die USA bereits überholt

"[...] Kaufkraftbereinigt sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr erstmals vor den USA.

 

Das heißt, wenn verglichen wird, was ein Chinese und ein US-Amerikaner für eine Tasse Tee oder Kaffee ausgeben muss. Also, was er tatsächlich mit seinem Geld kaufen kann - unabhängig vom unterschiedlichen Preisniveau und Wechselkurs.
Wird aber alles in US-Dollar gerechnet, liegen die USA um satte 70 Prozent vor China und bleiben die größte Volkswirtschaft der Erde. Pro Kopf gerechnet ist die Wirtschaftsleistung der USA mit 53.001 US-Dollar sogar viermal größer. Gerade deswegen tun viele Experten - insbesondere in den USA - die IWF-Berechnungen als "nicht so wichtig" ab, während sich viele Chinesen gleichwohl nicht ohne Stolz freuen, die Supermacht USA zumindest in diesem Punkt überrundet zu haben.
Tatsache bleibt, dass China zulegt. Trotz schwächerer Konjunktur mit sieben Prozent, während die USA nur zwei Prozent erwarten können. Deswegen blicken alle nach China, das nach der kaufkraftbereinigten Berechnung des Währungsfonds jetzt einen Anteil von 16,5 Prozent an der Weltwirtschaft erreicht hat - gegenüber 16,3 Prozent der USA. Das Reich der Mitte ist damit wichtiger denn je für die Weltwirtschaft, die sich von der Finanzkrise immer noch nicht erholt hat. [...]" (Quelle: Wirtschaftsblatt)

Quelle: IMF, Storyal


Expertentipp:
Durch den Konkurs einer der weltgrößten Investmentbanken der USA, der Lehmann Brothers Bank (http://de.m.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers), der von uns vorhergesagt und befürchtet worden war, ist die Welt wesentlich schneller im Umbruch geraten, als von allen Spezialisten erwartet wurde. Da Asien aber mittlerweile so schnell die Wirtschaftsspitze übernimmt, muss jedem klar sein, dass eine wesentliche Neuausrichtung der Investmentstrategie erforderlich ist. Denn wenn man bedenkt, dass zB. der ehemalige Weltmarktführer für Mobiltelefone Nokia vor kurzem fast in die Insolvenz schlittertete, so werden auch weltgrößte Marken - wie zB. Apple, Facebook oder andere Branchenführer aus den USA mit massivem Wettbewerb kämpfen müssen. Wie auch zB. der weltgrößte Börsengang 2014 von Alibaba ( http://de.m.wikipedia.org/wiki/Alibaba_Group) zeigte. Fragen Sie unsere Spezialisten.

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Montag, 23. Februar 2015

Kommen US Aktien aus der Mode?

"George Soros und andere Hedgefondsgrößen gehen bei US-Aktien an die Seitenlinie


[...] Immer mehr Großanleger schichten vom US-Aktienmarkt in europäische, aber auch japanische Dividendenwerte um. Darunter ist auch George Soros[...] Die Positionen in US-Aktien wurden im vierten Quartal wurden reduziert und stattdessen Aktien aus anderen Weltregionen gekauft beziehungsweise Cash gehalten. [...] Die New Yorker Gesellschaft verlagerte rund zwei Milliarden Dollar in europäische und asiatische Aktien, wie Bloomberg berichtet. [...]. Auch andere große Hedgefondsmanager verringerten ihr Engagement bei US-Aktien, nachdem der Rutsch der Ölpreise die Energieinvestments beeinträchtigte." (Quelle: Institutional Money)


S&P 500, Quelle: teletrader.com



Euro Stoxx 50, Quelle: teletrader.com

Expertentipp:
Die 100%-ige Vorhersage des jeweils besten Aktienmarktes für das/die kommenden Jahre ist defacto unmöglich und unterliegt naturgemäß viefältigen Unsicherheitsfaktoren. Daher empfehlen wir eine Anlagestrategie mit breiter Streuung des Kapitals auf mehere Märkte bei gleichzeitiger Wahrung größtmöglicher Flexibilität in der Asset Allokation und Aktienquote. Fragen Sie uns einfach nach den Möglichkeiten.

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Samstag, 21. Februar 2015

Löst Grexit ein Beben aus?

Grexit könnte Beben an den Finanzmärkten auslösen


Laut Dr. Martin Hüfner, Chefvolkswirt von Assenagon, "[...] würde ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro an den Finanzmärkten ein größeres Beben auslösen als viele vermuten. Trotzdem sei eine Allokation der Gelder aus dem Euro-Raum wenig sinnvoll, da der "Rest-Euro" vermutlich aufwerten würde. Aktien drohen im Fall des Falles erheblich Kursverluste. Sie wären aber außerhalb Griechenlands nur vorübergehend. Sicherheit bieten nur Rentenpapiere. [...]"

Dazu gibt Dr. Hüfner folgende Tipps:

"[...] Dazu drei Tipps. Erstens: Verlassen Sie nicht das Eurogebiet. Verlagern Sie Ihr Geld aber im Euro in die Regionen, die von einem „Grexit" profitieren könnten (vermutlich Deutschland). Zweitens: Überlegen Sie, ob Sie einen stärkeren Rückgang der Aktienkurse, auch wenn er vorübergehend ist, aushalten können oder wollen. In jedem Fall ist es klug, vorher ein paar Gewinne aus den letzten Monaten zu realisieren. Drittens: Kaufen Sie Festverzinsliche in Deutschland, auch wenn die Renditen inzwischen schon sehr niedrig sind. Es winken Kursgewinne. Der Zeitpunkt, an dem ein „Grexit" kommen könnte: vermutlich nicht vor März/April. So lange kann sich Athen noch behelfen. [...]". (Quelle: Institutional Money)


Es ist schon erstaunlich wenn man bedenkt dass Griechenland und auch die anderen PIIGS-Staaten (http://de.m.wikipedia.org/wiki/PIIGS) sich einfach nicht richtig von der Krise erholen, während der Auslöser der Krise, die USA, einen Rekord nach anderen vermeldet. Da aber die Börsen dies alles schon längst eingepreist haben, könnte man bei der Veranlagung überlegen, ob es nicht spannend wäre auf einen Gegentrend zu setzen. Oder die Wirtschaftswelt befindet sich in einem allgemeinen Wandel und man sollte seine langfristigen Anlagestrategien komplett umstellen. Fragen Sie unsere Experten.



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