Donnerstag, 11. Mai 2023

INVESTCON-INTERVIEW mit KommR Mag. Dr. Herbert Samhaber


InvestCon sprach mit dem Gründungsobmann der Finanzdienstleister OÖ und Vorsitzenden der Wertpapierunternehmen in der Wirtschaftskammer Österreichs KommR Mag. Dr. Herbert Samhaber über das neue Wertpapierfirmengesetz und die Kooperation zwischen der Dr. Samhaber & Partner Vermögensverwaltungs AG und der InvestCon Finanzconsulting GmbH.


© KommR Mag. Dr. Herbert Samhaber


 
InvestCon:

Mit der EU-Verordnung (Investment Firm Regulation) und Richtlinie (Investment Firm Directive) vom 26. Juni 2021 wurde ein neues Eigenmittelregime für Wertpapierfirmen beschlossen. Mit 1. Februar 2023 wurden die neuen Bestimmungen endlich auch in Österreich umgesetzt und das neue Wertpapierfirmengesetz eingeführt. Was bedeutet das konkret?

Samhaber:

Nun, dieses neue Gesetz ordnet die Rollen am Kapitalmarkt neu. Es wird keine neuen Banken mehr im Wertpapierbereich geben. Österreich hat das mit zwei Jahren Verspätung endlich umgesetzt. In Zukunft steht auch österreichischen Wertpapierfirmen der gesamte Katalog an Wertpapierdienstleistungen gemäß MiFID II offen, womit das Bankenmonopol in diesem Bereich gefallen ist. Zu den bestehenden Konzessionen wird es zukünftig noch neun weitere Konzessionsmöglichkeiten geben, z. B. das Depotgeschäft, Effektengeschäft, Devisengeschäft usw. Und dies wird nun in Österreich sukzessive von den großen Wertpapierfirmen, zu denen auch wir uns zählen, dementsprechend mit Hilfe der Finanzmarktaufsicht umgesetzt.

Es geht in eine Richtung, die ich seit 20 Jahren stark propagiere. Das ist das sogenannte Trennbanken-System. Das bedeutet, dass es zwei voneinander völlig getrennte Systeme gibt, nämlich auf der einen Seite das klassische Bankgeschäft, also Kredit und Sparbuch, und auf der anderen Seite das sog. Investmentgeschäft. All die Probleme, die jetzt wieder im Fall der Credit Suisse oder auch der Silikon-Valley-Bank auftraten, gäbe es nicht, wenn wir ein getrenntes Bankensystem hätten. Das Trennbanken-System hatten die Amerikaner bis zur Clinton-Ära, meinten dann, es würde ohnehin keine Probleme geben und legten wieder alles zusammen. Und dies führte schließlich zur Krise. Die Konsumenten schütze ich dann am besten, wenn sie gar nicht von den Problematiken im Investmentgeschäft betroffen sind.

 

InvestCon:

Nun gibt es seit kurzem eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Dr. Samhaber & Partner Vermögensverwaltungs AG und der InvestCon Finanzconsulting GmbH. Worin sehen Sie den Vorteil dieser Kooperation?

 

Samhaber:

Ich möchte dies vorab mit einem Bild verdeutlichen: da gibt es die Firma InvestCon, das ist sozusagen der praktische Arzt für das Geld, der seit vielen Jahren etabliert ist, und da gibt es die SPV AG als Spezialist, also der Facharzt für die Wertpapiere, wenn man so sagen will, welcher sich genau auf das spezialisiert hat, was die Kunden wollen. Die Kunden wollen, dass ihr Geld verwaltet wird, sie wollen, dass man sich um die Steuern kümmert usw. Und genau das kann ihnen ein Portfolioverwalter im Unterschied zu einem normalen Berater bieten.

Die Zukunft sehe ich in einem Netzwerk gemeinsam mit der InvestCon, und diesbezüglich haben wir auch unsere Verträge ausgerichtet. Als wir mit der Finanzmarktaufsicht darüber gesprochen hatten, meinten diese, dass wir optimal zusammenpassen würden. Der eine hat das, was der andere nicht hat und umgekehrt. Ich hatte in meinem Leben bisher nie einen eigenen Vertrieb. Und InvestCon ist ein Wertpapierunternehmen, welches auf Basis eines gemeinsamen Vertriebes arbeitet. Diese Synergien werden wir gemeinsam nutzen.

Portfolioverwaltung will jeder. Investcon kann dies jetzt indirekt und direkt in sein Portfolio aufnehmen. Dementsprechend kann und wird Investcon in Kooperation mit uns zusammenarbeiten. Die Synergien zeigen sich in vielen Bereichen wie Riskmanagement, Compliance etc. Wir arbeiten sozusagen arbeitsteilig. Die Administration haben wir schon zusammengelegt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind fachlich sehr versiert und verstehen sich auch persönlich gut. Es passt einfach das Klima.

 

InvestCon:

Und auf welches Kundensegment werden sie das Hauptaugenmerk legen?

Samhaber:

Wenn es um Vermögensverwaltung geht, dann sagen die meisten Menschen „So viel Geld habe ich nicht.“  Aber bei uns ist man bereits mit sehr geringen Summen – eine Einzeldepotverwaltung ab 50 000 Euro – gut vertreten. 50 000 Euro sind in Zeiten wie diesen keine große Summe mehr. Die Österreicher haben viel Geld, doch man spricht nicht darüber. Und Geld macht auch – darüber gibt es Studien - in einem gewissen Segment glücklich. Es macht einen Riesenunterschied, ob man 1000 oder 3000 Euro hat; wenn man nun 10000 oder 30000 Euro hat, dann wirkt sich der Unterschied kaum mehr aus. 

 

InvestCon:

Wie schaut die Zusammenarbeit mit InvestCon in der Praxis aus? Welche Veränderungen könnten hier anstehen?

 

Samhaber:

Der Staat will sogenannte Rechtsträger. Er will konzessionierte Unternehmen, die für die Dienstleistungen haften. Eine Portfolioverwaltung kannst du nicht outsourcen. Portfolioverwaltung muss der Portfolioverwalter selbst machen. Er braucht auch den Kunden nicht fragen, welche Wertpapier soll ich hineinnehmen, soll ich tauschen etc. Der Portfolioverwalter hat die Vollmacht vom Kunden, auf seinem Depot mit seinem Geld zu arbeiten. Und das darf man auch nicht dementsprechend vergeben, das muss man selber machen.

Die Vermittlung einer Vermögensverwaltung ist keine Finanzdienstleistung.  Jemand der nur die Portfolioverwaltung vermittelt, erbringt eine Dienstleistung in Form einer Vermittlung. Und damit kann ich viele neue Mitarbeiter ansprechen. Vermitteln darf ich mit fast jedem Gewerbeschein. Die Grenze – und die ist mit der Finanzmarktaufsicht besprochen – liegt bei der Person, die den Vertragsabschluss macht. Dies muss ein durch entsprechenden Eignungstest Befugter sein, der bei der FMA gemeldet ist, im Namen und auf Rechnung des Rechtsträgers, also des Portfolioverwalters.

Portfolioverwaltung will jeder. InvestCon kann dies jetzt indirekt und direkt in sein Portfolio aufnehmen.

Eine besondere Entwicklung zeichnet sich derzeit ab. In Zukunft wird sich das sogenannte Provisionsgeschäft im Wertpapierbereich aufhören. Der Druck seitens der Konsumentenschützer wird immer stärker. Man will, dass – wie es beispielsweise beim Kunden eines Gärtners ist – dass auch der Kunde die Wertpapierdienstleistung direkt bezahlt.

Ein Portfolioverwalter bekommt keine Provision von dritter Seite. Wir leben ausschließlich von der Gebühr, vom Honorar. Dieser Weg ist nicht mehr aufzuhalten. Es gibt kein Honorar von dritter Seite, keine Kick-Backs, keine Provisionen. Das macht das Ganze sehr attraktiv. Alles, was man von dritter Seite erhalten würde, bekommt der Kunde direkt auf sein Depot gutgeschrieben. Das ist ein Riesenparadigmenwechsel, aber es befreit auch die Finanzdienstleister von der Abhängigkeit der Produktproduzenten. Die gesamte Produktindustrie wie die Versicherungsindustrie lebt davon, dass sie Provisionen zahlen. Auch

Wenn ich heute zu einem Rechtsanwalt oder zu einem privaten Arzt gehe, dann weiß jeder, der kostet etwas. Finanzdienstleister müssen lernen, dass sie ein Honorar verlangen.

 

InvestCon:

Findet man in der heutigen Zeit noch genügend qualifizierte und motiviertes Personal?

Samhaber:

Bei den Ausbildenden hat man pro Bundesland derzeit ausreichend Spezialisten. Oberösterreich hat österreichweit die meisten Teilnehmenden bei Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen mit anschließendem Test.

Die Anzahl unserer Mitglieder ist dzt. gleichbleibend. Eines ist jedoch festzustellen: habe ich eine Zwangsausbildung mit Prüfung, so reduziert das die Mitglieder automatisch, d.h. alle Nebenberuflichen sind im Laufe der Jahre weggefallen. Seit einigen Jahren halten wir das Niveau. In OÖ haben wir dzt. rund 1000 Finanzdienstleister. Bei den Vermögensberatern stellen wir fest, dass diese vom Dienstalter logischerweise älter werden. Das durchschnittliche Alter eines heutigen Vermögensberaters liegt eher schon bei 45 bzw. 50 Jahren. Also die sog. jungen Erwachsenen von früher, die darin auch einen Nebenberuf sahen, gibt es heute kaum mehr. Man kann davon wirklich nur gut leben, wenn man dies als Hauptberuf ausübt. Die Arbeit ist mit enormen Zeitaufwand verbunden. Und ich bin ein enormer Befürworter für Qualität statt Quantität.

 

InvestCon:

Wie wirken sich Krisen auf Vermögensverwalter aus?

 

Samhaber:

Die besten Zeiten sind, wenn es draußen kriselt. Das war bei 9/11 so und auch bei anderen Krisen. Der Vermögensverwalter muss nicht nur den Markt ständig beurteilen, sondern auch Änderungen vornehmen. Die Konstante ist die Veränderung im Leben. Ich brauche also jemanden, der verändert. Auch ein Gärtner weiß, wann für welche Pflanzen die richtige Zeit ist und wie man auf Umwelteinflüsse reagieren kann.


InvestCon:

Haben Sie eigentlich im Laufe Ihres Lebens mal Ihre Meinung grundlegend geändert?

 

Samhaber:

Vor 30 Jahren hat mich jemand gefragt, ob er eine Bank gründen soll. Ich sagte ihm scherzhaft, auf alle Fälle, weil Bank und Kirche haben etwas gemeinsam, nämlich den Begriff Glauben. Heute würde ich ihm sagen: Nein, mach eine Wertpapierfirma. Das ist günstiger, einfacher und überschaubarer. Ich bin ein Fan von Leopold Kohr, dem Nationalökonomen. Kohr vertrat die Ansicht, Gruppen sollten auf einer Größe agieren, in der Funktion noch möglich ist, die aber gleichzeitig den Mitgliedern eine Überschaubarkeit erlaubt. Von ihm stammt ja auch ursprünglich das Prinzip „Small ist beautiful“.

 

InvestCon:

Sie haben Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaft studiert. Und wie sind Sie in den Finanzbereich gekommen?

Samhaber:

1983 schloss ich mein Studium mit dem Mag. Dr. iuris ab und machte ein Gerichtspraktikum. Bis 1991 war ich in der Industrie tätig und wechselte dann in den Finanzdienstleistungsbereich. Vier Jahre später machte ich die Befähigungsprüfung zum Vermögenberater und Verwalter von beweglichen Vermögen. Ich war Bankprokurist für Private Banking und gründete schließlich 2001 die Dr. Samhaber & Partner Vermögensverwaltungs AG. Seit mehr als 30 Jahren bin ich nun in der Portfolioverwaltung und habe mir dadurch meine Expertise erworben. An der Donau-Universität Krems bin ich seit 1999 Lehrbeauftragter für Wertpapieranalyse und Kapitalmarktrecht, dazu allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Wertpapiergeschäfte und Vermögensberatung, Prüfer und Vortragender im Verband der Gerichtssachverständigen. Naja, und zu alldem bin ich auch noch Autor mehrerer Fachbücher und Verfasser von Fachartikeln im Kapitalmarktrecht.  

 

InvestCon:

Haben Sie ein Lebensmotto?


Samhaber:

Es ist die Bereitschaft, konsequent auf Veränderungen positiv zu reagieren. Die meisten Menschen sind sehr fixiert in ihrer Denkweise, weil sie an das, was sie kennen unbedingt festhalten wollen. Aber es ist kein Festhalten möglich. Die Konstante im Leben ist die Veränderung.


InvestCon:

Vielen Dank für das Gespräch.

  

Kurzsteckbrief:

KommR Mag. Dr. Herbert Samhaber

geb. am 20. 5. 1960

verheiratet, zwei Söhne

Gründer und Vorstandsvorsitzender der Dr. Samhaber & Partner Vermögensverwaltungs AG

Geschäftsführer der Samhaber & Partner Service GmbH




Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater. 

 

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Group Beteiligungs GmbH und ihre verbundenen Unternehmen  geben ausschließlich ihre Meinung/en wieder und übernehmen keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: group.invest-con.at


Freitag, 5. Mai 2023

Vortrag von Herrn Dr. Ernst Brandl, LL.M | Lebensraum für Wildinsekten durch Honigbienen und ESG

 

Es war uns eine große Freude diese wichtige Veranstaltung, gemeinsam mit Miëlo auszurichten. 

(Link zu Miëlowww.mielo.at)

Quelle: Invest-con | Dr. Ernst Brandl


Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Dr. Ernst Brandl, welcher unseren Gästen hochinteressante Fakten über Nachhaltigkeit, den Lebensraum für Wildinsekten durch Honigbienen und ESG – Environmental, Social, Governance näher brachte.

Jeder von uns kann seinen Teil für eine bessere Zukunft beitragen. Ob mit dem Kauf von Bioprodukten, um das Bienensterben aufzuhalten aber auch um selbst weniger Pestizide zu sich zu nehmen. Weiteres können Sie durch Ihre Investmententscheidungen viel dazu beitragen, in Unternehmen welchen Umwelt und Soziales wichtig ist, zu investieren. Dadurch unterstützen Sie diese Firmen und Sie selbst erhalten die Möglichkeit viel Rendite zu erwirtschaften.



Quelle: Invest-con | Biohonig von Miëlo
Herr Dr. Brandl ist ehemaliger Kapitalmarktrecht-Spezialist und Mitgründer der Rechtsanwaltskanzlei BRANDL TALOS Rechtsanwälte GmbH. 

Herr Dr. Brandl ist nach wie vor als Anwalt tätig. Doch nun setzt er sich verstärkt für die Natur und ihre einzigartigen Bewohner ein denn eine seiner größten Leidenschaften ist mittlerweile die Bienenzucht und die Imkerei.


Quelle: Invest-con | Herr Dr. Ernst Brandl


Quelle: Invest-con 









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Donnerstag, 4. Mai 2023

Die Nachfrage nach Wohnungen in Österreich fällt #InvestconAktuelles #InvestconImmobilien #InvestconKredite

[... Der Höhenflug der Immobilienkäufe ist vorbei. Die stark gestiegenen Kreditzinsen und die Krisenstimmung hinterlassen auf dem Immobilienmarkt tiefe Spuren. Überhaupt markiert das Jahr 2022 eine Trendwende: Während in der ersten Jahreshälfte Preisanstiege noch Rekorde verbuchten, kam es in der zweiten zunächst zum Stillstand. Schließlich verzeichneten die Preise für Wohneigentum im vierten Quartal 2022 den stärksten Quartalsrückgang seit Anfang 2011. Laut den Daten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) verbilligten sie sich um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal. ...] Quelle: diepresse.com



Investcon Group Beteiligungs GmbH Expertentipp:



Derzeit sprechen alle vom Ende des Immobilienbooms und starken Preiseinbrüchen. Dazu muss man sagen, dass das Jahr 2021 ein Alltime-High-Rekord-Jahr war. Sowohl an Volumen als auch an Anzahl der Immobilien. Auch die erste Hälfte des Jahres 2022, mit ca. 11 % Preissteigerungen zeigte dass wir noch weit weg von einem Crash oder billigen  Immobilien waren.

Quelle: Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Auch die neuen Regeln der österreichischen Finanzmarktaufsicht, die besagen dass man 20 %  Eigenkapital benötigt um einen Hypothekarkredit zu erhalten, sind Kriterien die wir unseren KlientenInnen schon immer empfohlen haben zu erfüllen.

Denn wenn die Zinsen steigen, so wie es jetzt der Fall ist, hat man dann kein Problem seine Rate zu begleichen und kann sein Haus auch in diesen Zeiten behalten. 

Und jene KlientInnen, welchen wir 2020 und 2021 noch in einem Fixzins-Kredit umgeschuldet haben, können jetzt sowieso entspannt sein.

Somit kommen jetzt auch bei den Baupreisen wieder etwas realistischere Preise und ein Umbau oder auch Kauf mit Sanierung könnten in der nächsten Zeit durchaus wieder lukrativ werden. 


Jedoch sollte man gut vorbereitet sein und auf jeden Fall genug Eigenmittel haben. Wie das genau funktioniert und wie Sie sich Ihren Traum vom Eigenheim erfüllen können, zeigen Ihnen unsere staatlich geprüften Beraterinnen und Berater gerne bei einem unverbindlichen Erstgespräch. 




Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater. 

 

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Mittwoch, 26. April 2023

Exklusives Ranking: Die besten nachhaltigen Depots #esg #umwelt #klimawandel #nachhaltigkeit #investconFonds

[... Mehr als 500 Milliarden Euro sind in Deutschland mittlerweile nach sozial-ökologischen Kriterien investiert – ein Plus von 50 Prozent allein im vergangenen Jahr. Gut ein Drittel (36 Prozent) oder 131,2 Milliarden Euro davon liegt in den Depots von Privatanlegern. Mit einem Plus von 230 Prozent wuchs der Markt für private Anleger deutlich stärker als der für institutionelle Investoren. Das ist das Ergebnis des „Marktberichts 2022“ des Forums Nachhaltige Geldanlage (FNG).


Die drei Buchstaben ESG – sie stehen für Environment, Social, Governance (zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) – kommen bei Anlegern sehr gut an. Ein Trend, den natürlich auch Banken und Onlinebroker erkannt haben. …] Quelle: wiwo.de

Investcon Group Beteiligungs GmbH Expertentipp:


Die Wirtschaftsprognosen sehen für die kommenden Jahre nicht all zu rosig aus. Einerseits sind die Zinsen stark gestiegen andererseits ist die Kreditvergabe, mit den Problemen der Banken in der Schweiz und den USA, massiv eingebrochen und die Vergabe bzw. das Erhalten von Krediten, trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. 

Quelle: Bild von Jude Joshua auf Pixabay 



Neue Trends und Zukunftstechnologien, ähnlich wie im Jahr 2001, bleiben dennoch ungebrochen. Auch 2001 schlitterte die Welt, aufgrund der Anschläge auf das WTC in NYC und des Irakkrieges, in eine jahrelange, weltweite Rezession. Während allerdings Internet-Newcomer wie Facebook, Amazon und Google den Grundstein für ihre milliardenschweren Imperien legten. Mit dem Krieg in der Ukraine und massiven Preissteigerungen von Öl und Gas wird der Grundstein für neue Energieversorgungsmodelle, neue Trends und Technologien entstehen, die in einigen Jahren Milliarden an Gewinnen abwerfen werden.

Aufgrund des Umdenkens der Staaten, Subventionieren diese Milliarden in Bereiche der nachhaltigen Technologien. Somit werden Möglichkeiten und Chancen entstehen, wo erste Gewinner dieser Trends, wie Tesla, klein wirken werden. Daher fragen Sie unsere geprüften Spezialistinnen und Spezialisten, wie Sie von diesen neuen Entwicklungen in der Welt profitieren und auch noch positiv zu einem Wandel abseits von Öl-Giganten und Umweltverschmutzern beitragen können.



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Mittwoch, 19. April 2023

Halb so viele Häuser und Wohnungen werden gebaut #InvestconImmobilien #InvestconKredite #Sachwerte

[... Auf Oberösterreichs Immobilien- und Baubranche kommen schwierige Zeiten zu. "Es wird ein hartes Jahr werden, und die Aussichten für die nächsten Jahre sind schlecht", sagte am Dienstag, Mario Zoidl, Obmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, bei einem Pressegespräch in Linz.


Zoidl legte mit dem Obmann des Verbands der gemeinnützigen Bauträger, Robert Oberleitner, und Vertretern der Wiener Baudatenbank "Exploreal" Daten zum Wohnungsneubau in Oberösterreich vor. Die wesentlichste Erkenntnis: Die Neubauleistung wird sich nächstes Jahr im Vergleich zu den Jahren zuvor in etwa halbieren.

333.000 Euro im Durchschnitt

Die Gründe für die Vollbremsung beim Neubau seien vielfältig: gestiegene Bau- und Energiekosten, knappe Grundstücke, höhere Zinsen und strenge Kreditauflagen. Zudem sei das Preisniveau bei Immobilien in den vergangenen Jahren bereits hoch gewesen, so Zoidl.

Der durchschnittliche Preis für eine Bauträgerwohnung im Angebot liege in Oberösterreich derzeit bei rund 333.000 Euro, sagte Matthias Grosse, Mitgründer und Geschäftsführer von Exploreal. In Linz liegt der Preis bei 390.000 Euro, in Wien bei 421.200 Euro. Die Durchschnittspreise für Oberösterreich seien seit der Auswertung im Vorjahr um 12,5 Prozent gestiegen, sagte Grosse. 

Kreditregeln: Änderung bringt Lob und Kritik

Am 1. April werden die Regeln für die Vergabe von Wohnbaukrediten gelockert. Wie berichtet, werden bestehende Eigenheime (zu 80 Prozent) und Zuschüsse der öffentlichen Hand künftig wieder als Eigenmittel angerechnet. Parameter wie mindestens 20 Prozent Eigenmittelanteil und maximal 40 Prozent Rückzahlungsrate vom Nettoeinkommen bleiben aber bestehen. ...] Quelle: www.nachrichten.at



Invest-con Group Beteiligungs GmbH Expertentipp



Während wir seit dem Ausbruch der Pandemie auf das Risiko von völlig überzogenen Immobilienpreisen hinweisen, stiegen die Preise sowohl für den Kauf als auch für den Bau weiter ins unermessliche. 

Die strengeren Richtlinien für die vergabe von Krediten und die plötzlich gestiegenen Zinsen  ließen auch die/dem letzte/n Optimistin/en klar werden, dass hier Probleme auftauchen werden.

Ob mit den deutlich gestiegen Kreditraten oder den höheren Eigenmitteln um überhaupt einen Kredit zu bekommen.



Quelle: Quelle: Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Daher war der Einbruch der Neubauten nicht ganz unvorhersehbar. Dass der ganze Immobilienmarkt zum Einbruch kommt, erwarten wir dennoch nicht, da die Nachfrage weiterhin hoch bleibt. Ein weiterer Grund ist, dass die Arbeitslosenquote weiter gering ist und private Hausbesitzer sich ihre Kreditrate derzeit noch leisten können und somit keinen Verkaufsdruck haben. 

Sobald es wieder zur Normalisierung bei den Baupreisen kommt, ist die Gelegenheit für den Bau eines Eigenheims gekommen. 

Wie z. B. die Preise für Holz, nach ihren Rekorden in den Lockdown-Zeiten bereits um ca. 50% zurückgegangen sind. 

Und was Sie dann für die Anschaffung und den Neu- oder Umbau Ihres Eigenheims benötigen werden, erklären Ihnen gerne unsere Spezialistinnen und Spezialisten bei einem kostenlosen Ersttermin.





Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater. 

 

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Dienstag, 4. April 2023

INVEST-CON FINANCE AWARD

 Erstmals schreibt INVEST-CON gemeinsam mit der Johannes-Kepler-Universität den „INVEST-CON Finance Award“ aus. Der Preis wird für herausragende Bachelor- und Master-Arbeiten sowie für Dissertationen in den Bereichen CSR, Finance sowie Controlling vergeben.

Eine hochkarätig besetzte Jury mit:

Univ.Prof. Dr. Dorothea Greiling

Univ.Prof. Dr. Theodore Cocca

Univ. Prof. Dr. Helmut Pernsteiner 
(alle Johannes-Kepler-Universität Linz)

sowie Dkfm (FH) Markus Pierecker und
 
Mag. Dr. Bernhard Hofer
(beide INVEST-CON) 

unter dem Vorsitz von

 em.Prof. Dr. Friedrich Schneider, begutachten die eingereichten Arbeiten.


Preisgelder in einem hohen Gesamtwert winken. Der Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Zunächst werden nur Arbeiten von oberösterreichischen Universitäten und Fachhochschulen akzeptiert.

 

Konkret können Arbeiten aus folgenden Gebieten eingereicht werden:

 

  • Ethische Investments, ESG Environmental Social Governance, Nachhaltigkeit, Compliance
  • Finance, Asset Management, Corporate and Private Banking, Behavioral Finance, ebenso generelle Themen im Bereich Banking und Corporate Finance
  • M&A = Mergers and Acquisitions, Finanzierungsprobleme von Familienunternehmen und Finanzierungsfragen

Der „INVEST-CON Finance Award” ist eine Prämierung der INVEST-CON Finanzconsulting GmbH. Ziel ist es, akademische Talente zu fördern und die komplexen Zusammenhänge im Banken- und Finanzsektor einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 


Link zur Homepage des INVEST-CON FINANCE AWARD: www.invest-con.com

 


 


 

 

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVEST-CON Berater. 

 

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Group Beteiligungs GmbH und ihre verbundenen Unternehmen  geben ausschließlich ihre Meinung/en wieder und übernehmen keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: group.invest-con.at

 

Dienstag, 28. März 2023

Vortrag von Herrn Dr. Ernst Brandl, LL.M | Lebensraum für Wildinsekten durch Honigbienen und ESG

Die gesamte Invest-con Group freut sich bereits sehr auf die Veranstaltung, gemeinsam mit Mielo.  (Link zu Mielo: www.mielo.at)

Inhalte der Veranstaltung sind Nachhaltigkeit, der Lebensraum für Wildinsekten durch Honigbienen und ESG – Environmental, Social, Governance. 

Herr Dr. Brandl ist ehemaliger Kapitalmarktrecht-Spezialist und Mitgründer der Rechtsanwaltskanzlei BRANDL TALOS Rechtsanwälte GmbH. 

Herr Dr. Brandl ist nach wie vor als Anwalt tätig. Doch nun setzt er sich verstärkt für die Natur und ihre einzigartigen Bewohner ein denn eine seiner größten Leidenschaften ist mittlerweile die Bienenzucht und die Imkerei.


Quelle: Bild von danielmueller70 auf Pixabay

Austria Trend Hotel Ananas

Rechte Wienzeile 93-95 Eingang, Sonnenhofgasse 8/10, 1050 Wien 

am 12. April 2023

Einlass: 18:00 Uhr

Beginn: 18:30 Uhr


Die Veranstaltung wird exklusiv für unsere KlientInnen ausgerichtet und die 
Teilnahme ist ausschließlich mit Voranmeldung bei Ihrem Invest-con Berater möglich. 




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