Donnerstag, 12. September 2013

Hauspreiskrise in den Niederlanden

  • Nicht nur im Süden, sondern auch im Zentrum der Währungsunion gibt es gravierende wirtschaftliche Probleme.
  • Die Niederlande leiden unter einer schweren Hauspreiskrise, die noch eine Weile anhalten wird.
  • Wenn es eine Euro-Hausse an den Aktienmärkten geben sollte, werden die Märkte in Amsterdam davon nicht profitieren.
Die herrschende Vorstellung des Euroraums ist falsch. Normalerweise teilen wir die Währungsunion auf in die Problemländer im Süden (inkl. Frankreich) und in das gesunde Zentrum in der Mitte unter anderem mit Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Finnland. Schauen Sie sich jetzt aber die Grafik an. Dort sieht das ganz anders aus. Das reale Bruttoinlandsprodukt hat sich seit dem Höhepunkt der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 von den dort aufgeführten Ländern in Frankreich am besten entwickelt. Deutschland (und – nicht aufgeführt – Österreich) folgt mit kleinem Abstand. Dann kommt lange, lange nichts. Im unteren Teil der Grafik finden sich erst die Niederlande und dann Spanien.

Der Ausreißer sind also die Niederlande. Sie gehören formell zwar zu den "guten" Staaten. Ihre Wirtschaftslage ist aber ausgesprochen schlecht. Seit 2008 sind sie fast ununterbrochen in einer Rezession. Das öffentliche Defizit betrug im letzten Jahr 4,1 %. Die Staatsverschuldung lag bei 71,2 %, also auch über dem Maastricht-Kriterium. Die Preissteigerung bewegt sich mit 2,6 % über dem Zielwert, den die Europäische Zentralbank vorgibt. Woher kommt das und wie ist es im Hinblick auf die Europrobleme zu beurteilen?



Entscheidend für die Niederlande sind die Probleme des Häusermarktes. Ganz ähnlich wie in Spanien oder in den Vereinigten Staaten stiegen in den letzten Jahrzehnten die Häuserpreise stark an. In Holland spielte hier die staatliche Förderung eine große Rolle (steuerliche Abzugsfähigkeit der Hypothekenzinsen). Hinzu kam, dass die Banken großzügig und ohne große Sicherheiten Kredite vergaben. Die privaten Haushalte verschuldeten sich außerordentlich stark. Ihre Verbindlichkeiten in Prozent des verfügbaren Einkommens liegt derzeit bei fast 300 %, verglichen mit "nur" rund 100 % etwa in Deutschland oder in Frankreich.

2008 platzte die Blase. Seitdem sind die Häuserpreise um über 20 % eingebrochen. Experten rechnen mit einer weiteren Verringerung in den nächsten zwei Jahren in zweistelliger Höhe. Die privaten Haushalte standen vor einem riesigen Schuldenberg, der durch den Wert ihrer Häuser nicht mehr gedeckt war. Sie mussten ihren Konsum spürbar einschränken. Die Banken hatten große Bestände an faulen Krediten. Sie waren gezwungen, ihr Neugeschäft zurückführen. Der viertgrößte Finanzdienstleister SNS Reaal musste vom Staat übernommen werden. Die Unternehmen schränkten ihre Investitionen ein, da es an Nachfrage fehlte.

Einzig der Export hätte helfen können. Aber auch er konnte die fehlende Nachfrage nicht ausgleichen, weil die Lohnstückkosten in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen waren. Das hat die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen geschwächt. Zudem gehen über 50 % der holländischen Ausfuhren in die Länder des Euroraums, die unter schwachem Wachstum leiden. Zu allem Überfluss mussten in dieser Zeit die öffentlichen Haushalte ihre Defizite zurückfahren und damit Kaufkraft aus dem Privatsektor abziehen.

Der Vorteil der Niederländer gegenüber Südeuropa ist, dass sie keine Finanzierungsprobleme haben. Von den Rating-Agenturen haben sie die Bestnote AAA. Die Zinsen, die sie am Kapitalmarkt zahlen, sind nach wie vor niedrig (10-jährige Staatspapiere 2,40 %).

Mit dem Euro hat das Ganze nichts zu tun. Der Anstieg der Häuserpreise begann schon lange vor der Einführung der gemeinsamen Währung. Es ist aber klar, dass die Schwierigkeiten in der öffentlichen Diskussion in Holland damit in Verbindung gebracht werden. Es wird gefragt, ob es dem Land nicht ohne den Euro besser gehen würde. Hier spielt die rechtskonservative Partei von Geert Wilders eine wichtige Rolle, die für einen Austritt aus dem Euro plädiert.

Vier Lehren daraus für die Eurokrise: Erstens gibt es nicht nur Schwierigkeiten in den südeuropäischen Peripherieländern. Auch im so gesunden Norden läuft nicht alles rund.

Zweitens gibt es nicht nur Probleme durch eine mangelhafte Stabilitätspolitik, die durch Sparen überwunden werden können. Holland war immer bekannt dafür, dass es zusammen mit Deutschland für eine konsequente Stabilitätspolitik eintrat. Man darf daher nicht nur auf die Maastricht-Kriterien achten (wie das bei der Beurteilung der Wirtschaftspolitik der Mitgliedsländer im Europäischen Semester inzwischen auch geschieht).

Drittens haben die Niederländer aufgrund ihrer Probleme erheblich größere Schwierigkeiten beim Aufbringen der Hilfsgelder für Südeuropa als beispielsweise Deutschland. Das sollte man im Kopf haben, wenn sich die Deutschen über die hohen Lasten der Transfers beklagen.

Viertens schließlich, auch wenn Südeuropa eines Tages wieder im Lot sein wird, sollten wir nicht davon ausgehen, dass dann im Euro auf Dauer alles in Butter ist. In einer Währungsunion wird es – wie in jedem Staat – immer wieder und aus ganz unterschiedlichen Gründen Probleme in einzelnen Regionen geben. Das gehört zur Wirklichkeit des Lebens. Sie sollten nicht alle der Währung angelastet werden. Sie sind auch nicht alle zu lösen, indem man die gemeinsame Währung abschafft oder ein Land ausscheidet. Ein bisschen mehr Pragmatismus hinsichtlich der Währung wäre daher nicht schlecht.

Für den Anleger:
Die Aktienmärkte in den Niederlanden haben auf die Schwierigkeiten ganz anders reagiert als die Märkte in Südeuropa. Sie haben sich in den letzten Jahren nur relativ wenig ermäßigt (seit 2008 minus 35 %). Wenn die Schwierigkeiten in Holland überwunden sein werden, ist hier daher nicht mit einer großen Relief-Rallye zu rechnen. Schauen Sie am holländischen Aktienmarkt nicht so sehr auf die gesamtwirtschaftliche Situation des Landes. Wichtiger sind die großen Konzerne, die am Weltmarkt agieren.

(Quelle: Direktanlage.at)


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. 

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.


Donnerstag, 5. September 2013

Risikoversicherung: Raucher zahlen mehr als das Doppelte


Dass Raucher höhere Prämien für Ablebenspolizzen zahlen, dürfte klar sein. Erstaunlich sind Unterschiede von bis zu EUR 606,-- pro Jahr bei ein und demselben Anbieter.

Jedes Jahr bleiben weltweit mehr als fünf Millionen Raucher infolge ihres Lasters auf der Strecke. Zählt man
die Passivraucher dazu, geht alle sechs Sekunden ein Menschenleben in Rauch auf. Es dürfte daher jedem Menschen klar sein, dass die Anbieter von Ablebensversicherungen von Rauchern höhere Prämien verlangen.

Im Vergleich zu Erlebens bzw. Er-und Ablebensversicherungen steht bei reinen Ablebenspolizzen die Wette auf den eigenen Tod im Vordergrund. Die Versicherungssummen sind im Todesfall entsprechend höher und die Versicherer entsprechend penibel bei der Auswahl der Kunden. Oder aber sie verlangen, wie im Fall der Raucher, höhere Prämien.

Beim Versicherer Zurich beträgt zB. bei sonst identen Angaben der Prämienunterschied von Rauchern und Nichtrauchern EUR 606,-- pro Jahr. Geht man noch einen Schritt weiter und vergleicht das günstigste Angebot in unserem Vergleich für Nichtraucher mit dem teuersten Anbieter für einen Raucher, kommt man sogar auf eine Differenz von EUR 731,-- pro Jahr. Am günstigsten kommen Nichtraucher in dem von uns gewählten Szenario bei der Europa Versicherung mit EUR 194,-- weg. Raucher zahlen bei Zurich mit EUR 926,-- am meisten.

Freilich können sich Verhältnisse zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter sehr schnell verschieben, wenn man etwa eine längere Vertragslaufzeit wählt, oder einen älteren Versicherungsnehmer als
Beispiel heranzieht. Abgefragt wird vor Vertragsabschluss alles Mögliche, wobei immer auch ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden muss.

Mittwoch, 28. August 2013

Börsen reagieren auf Kriegsgefahr in Syrien

Trotz grundsätzlich erfreulicher Konjunkturnachrichten fallen die Börsen, da aufgrund eines Medienberichts der Washington Post zufolge die USA einen zweitägigen Militärschlag gegen Syrien erwägen. Die USA gehen mit Sicherheit in Syrien von einem Giftgas-Einsatz aus. Auch die türkische Regierung hat sich für eine Intervention in Syrien ausgesprochen. Russland und Iran lehnen den von der amerikanischen und britischen Armee in Vorbereitung befindlichen Militärschlag ab.
Eine Ausweitung des Konflikts macht die Anleger nervös. Während Aktien verkauft werden, steigen die Kurse bei Gold und Öl.
(Quelle: Dax Daily)

Quelle: www.prorealtime.com, Gold Unze USD


Der Ölpreis hat ebenfalls bereits reagiert und ist gestern um 3,28% gestiegen:

Quelle: www.prorealtime.com, Brent Crude Oil Future 10/13


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Freitag, 23. August 2013

Inflation: Österreich teurer als Deutschland

Inflation. Seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise ist in Österreich der Anstieg der Verbraucherpreise um ein Viertel höher als in Deutschland.

Zu Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise wurde eine Hyperinflation befürchtet. Denn die Notenbanken fluteten die Märkte mit riesigen Beträgen, um das Schlimmste zu verhindern. Doch es gibt keine Hyperinflation, die Geldentwertung vollzieht sich schleichend.

Laut einer Analyse der Bank Austria erhöhten sich in Österreich die Verbraucherpreise seit Mitte 2009 bis heute kumuliert um 10,7 Prozent, in Deutschland nur um 7,5 Prozent. Für die höhere Inflation in Österreich sind die Ausgabengruppen Verkehr, Wohnen und Nahrungsmittel verantwortlich. Das größere Problem dabei ist aber der Anstieg der Inflation in Relation zum teilweise stagnierenden Einkommen.

Vor allem Mietkosten schießen in die Höhe

Besonders interessant ist die Dynamik im Bereich Wohnen. Hier war in den vergangenen vier Jahren der stärkste Anstieg bei den Mieten zu beobachten: Diese kletterten in Österreich seit Mitte 2009 um 16 Prozent, während es in Deutschland lediglich ein Plus von fünf Prozent gab.

Zukunftsaussichten

Die Bank Austria schätzt, dass die Mieten auch heuer mit drei Prozent stärker steigen werden als die gesamten Verbraucherpreise, die 2013 auf ein Plus von 1,9 Prozent kommen werden. Die Inflation frisst damit weiterhin die Sparzinsen auf. Denn der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank liegt bei 0,5 Prozent.
(Quelle: Die Presse)

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Mittwoch, 14. August 2013

Tatsächliche Inflation ist deutlich höher als die Inflationsstatistik

In den USA liegt die tatsächliche Inflation bereits bei mindestens 8 Prozent, während die offiziellen Statistiken noch von rund 1% Inflation sprechen.

Die von den Behörden geschönte Inflationsstatistik dient einerseits dazu, die Folgen der US-Geldpolitik zu verschleiern und andererseits als Argument für eine fortgesetzte extreme Geldpolitik der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed).

Die statistischen Berechnungen der Inflationsrate wurden in den USA bereits viele Male geändert, um die Lage zu beschönigen. Doch die hohen Preise für Benzin, Strom, Gesundheitssystem und Universitäten machen die tatsächliche Inflation deutlich.

Bereits im letzten Jahr zeigte der Blog The Blaze die massiven Preisänderungen zwischen 2002 und 2012 auf. In diesem Zeitraum wurden etwa Eier um 73 Prozent teurer, Kaffee um 90 Prozent und Erdnussbutter um 40 Prozent. Die Beobachtungen der Leser des Finanzblogs hartgeld.com zur Preisentwicklung in Deutschland zeigen, dass auch in Deutschland die offiziellen Zahlen nicht stimmen können.

Problematisch an dieser Entwicklung ist nicht nur, dass der Wert des Ersparten rapide abnimmt. Die Löhne sind weit davon entfernt, sich um jährlich 8 Prozent zu erhöhen. Die meisten Bürger werden folglich immer ärmer. (Quelle: Deutsche Wirtschafts Nachrichten)

Quelle: shadowstats.com
Dieselbe Problematik wirkt auch in Österreich auf Gehälter, Pensionen und Pensionsvorsorge. Ganz aktuell ist hierzulande das Thema Umstellung des Pensionssystems auf das Pensionskonto. Vergessen Sie nicht den Pensionskontocheck mit Ihrem Finanzberater.

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Donnerstag, 8. August 2013

Immobilien-Markt: Wohnen wird noch teurer

Die Wohnungspreise steigen auch heuer rascher als die Inflation. Eine Trendwende ist nicht in Sicht, doch der Preisanstieg flacht sich ab.


"Niedrige Zinsen und turbulente Börsen verführen die Anleger dazu, ihr Geld in Immobilien zu stecken. Das hat zur Folge, dass die Preise stärker steigen als die Mieten und sich das Immobiliengeschäft immer weniger rechnet. Eine Trendwende ist noch nicht in Sicht. Wie aus dem jüngsten Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer hervorgeht, haben sich Baugrundstücke gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent verteuert. Gebrauchte Eigentumswohnungen wurden um 5,2, neue Wohnungen um 4,4 Prozent teurer. Vor einem Jahr betrug der Anstieg mehr als sechs Prozent.

Grundbuch statt Sparbuch Wer ein Reihenhaus erwirbt, muss um 3,7 Prozent mehr hinlegen als vor einem Jahr, Mieter müssen um 3,5 Prozent tiefer in die Tasche greifen. Auch Büromieten und Einfamilienhäuser verteuerten sich stärker, als die Inflationsrate anstieg (diese lag im Vorjahr bei 2,4Prozent). Lediglich die Mieten für Geschäftslokale blieben mit einem Plus von 1,7 Prozent hinter der Teuerung zurück.

Preise für Wohnungsneubau sind gestiegen

Donnerstag, 1. August 2013

Zukunftsvorsorge: Reform mit flexibleren Aktienanteilen

Nach knapp zehn Jahren ist die Private Zukunftsvorsorge (PZV) heute verändert worden. Heute tritt die Reform in Kraft:


"Für Abschlüsse ab 1. August gilt ein Modell, das zwei Lebenszyklen (nach drei in den Jahren davor) vorsieht. Bei Kunden, die jünger als 50 Jahre als sind, darf der Aktienanteil zwischen 15 und 60 Prozent schwanken. Für über 50-Jährige gilt eine Aktien-Bandbreite von fünf bis 50 Prozent. Ursprünglich mussten die Anbieter die Gelder ihrer Kunden, unabhängig von deren Alter, zu mindestens 40 Prozent in Aktien stecken. Das erwies sich in der Finanzkrise als fatal. Viele Verträge wurden „ausgestoppt“: Die Kundengelder wurden dadurch gar oder fast nicht mehr in Aktien investiert, um die Kapitalgarantie gewährleisten zu können. Im neuen Modell kann der Aktienanteil in schlechten Börsenphasen viel einfacher zurückgefahren werden. Die Kapitalgarantie gilt auch weiterhin. Eine Variante ohne Garantie, die sich etliche gewünscht haben, wird es vorläufig nicht geben.

Neu ist auch, dass das Veranlagungsuniversum viel größer wird: 60 Prozent des Aktienteils müssen auf bestimmte Börsen in Europa entfallen, beim Rest hat der Manager der Veranlagung freie Börsenwahl. Damit kommen nun auch Aktien aus den USA oder den Emerging Markets in Frage.

Von den 1,6 bis 1,7 Millionen PZV-Verträgen, die die Österreicher bisher abgeschlossen haben, bringen heuer und nächstes Jahr fast 500.000 die Mindestlaufzeit von zehn Jahren hinter sich. Die Betroffenen haben mehrere Möglichkeiten: Sie können die PZV „widmungsgemäß“ verwenden – sich also eine Privatpension auszahlen lassen oder das Geld in ein anderes PZV-Produkt übertragen. Wer sich das Geld auf ein Mal auszahlen lässt, muss die Kapitalertragsteuer nachzahlen und von den Prämien, die der Staat beigesteuert hat, die Hälfte wieder zurückzahlen." (Quelle: Kurier)

Wer zu seinen bestehenden Produkten oder zur Auswahl eines neuen PZV Produktes Fragen hat, sollte sich an einen erfahrenen Finanzberater wenden.

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