Freitag, 11. Juli 2014

Keine günstigen Anlageklassen mehr

Aktien sind teuer, vor allem solche aus den Industrieländern. Verglichen mit Staatsanleihen sind sie aber noch immer attraktiv.

Staatsanleihen sind teuer, die Aktienmärkte überkauft – wo soll man investieren, wenn man derzeit Geld übrig hat? Die meisten Experten geben nach wie vor Aktien den Vorzug. Etwa Luca Paolini, Chefstratege von Pictet Asset Management: Wachstum und Inflation dürften seiner Ansicht nach im zweiten Halbjahr zulegen. In den Industrieländern gebe es allerdings keine „günstigen“ Anlageklassen mehr. Aktien sind deutlich teurer als in ihrem historischen Schnitt.
Doch gab es auch Phasen, in denen Aktien noch teurer waren als jetzt, etwa um die Jahrtausendwende vor dem Platzen der New-Economy-Blase oder 1929 vor dem großen Börsencrash. Die Renditen von US-Staatsanleihen lagen vor einigen Monaten hingegen auf einem historischen Tief. Das bedeutet: Nie zuvor waren Anleihen so teuer. „Dass die Kurse von Staatsanleihen aus Europa und den USA im ersten Halbjahr erneut gestiegen sind, war überraschend“, sagt Paolini. Ursache waren Ängste wegen der Flaute in China und des Ukraine-Konflikts. Doch nun sollte die Trendwende stattfinden.

Schlechte Aussichten für Bonds

In den nächsten fünf Jahren sollten zehnjährige deutsche Staatsanleihen zu den schlechtesten Anlageklassen gehören, glaubt der Experte. US-Staatsanleihen sollten sich etwas besser halten, aber kaum hohe Gewinne abwerfen. Die besten Aussichten hätten Aktien aus den Schwellenländern, die noch billiger seien, doch auch japanische und britische Aktien sollten gute Gewinne abwerfen, US- und europäische Titel zumindest positive Erträge bringen.
Bei der Erste Group setzt man auf Hochzinsanleihen und Aktien. Kurzfristig sollte man vor allem Anleihen aus Schwellenländern (die hohe Risikoaufschläge bieten) und Aktien aus den entwickelten Märkten übergewichten. Eher trennen sollte man sich von Staatsanleihen, vor allem von solchen aus den USA: Die US-Notenbank werde ihre Geldpolitik schneller straffen als die EZB. Das sollte die Kurse von US-Anleihen nach unten drücken. Auch von inflationsgebundenen Anleihen sollte man kurzfristig die Finger lassen: „Es gibt zu wenig Inflation.“
(Quelle: DiePresse)



Experten Tipp: Richtig ist es, dass es im Moment schwierig ist, eine gut verzinste sichere Anlage zu finden, aber falsch ist, zu glauben, man findet das eine, richtige Produkt. Denn das ist in diesen Zeiten, in denen die Börsen auf absoluten Rekordständen stehen und aufgrund der hohen Verschuldungen von Staaten die Zinsen am Nullpunkt sind, nicht möglich! Das Einzige, das man verändern kann, ist die gesamte strategische Planung für Geld und Vorsorge. Dann ist nämlich auch in Ländern wie Japan - wo eine ähnliche Situation seit 20 Jahren herrscht - auch gute Rendite möglich!
Also lassen Sie sich überraschen, welche tollen Strategien unsere Top-Experten auch Ihnen verraten können! Unternehmen sollten Sie auf jeden Fall etwas, denn Geld konnten Sie in letzen 3 Jahren mit Sachwerten, Aktien-, Anleihen-,  Gold und Immobilien weltweit verdienen.

Daher ist es jetzt wichtig, sich an Profis zu wenden, denn eine Korrektur wird immer wahrscheinlicher.


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren INVESTcon Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die INVEST-CON Finanzconsulting GmbH gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.invest-con.at.

 

Mittwoch, 9. Juli 2014

Wie der Goldpreis geschmiedet wird

Wird der Goldpreis gedrückt? Ja, sagt Dimitri Speck: exakt seit dem 5. August 1993. Specks Buch "Geheime Goldpolitik" ist wahrscheinlich die nüchternste Untersuchung zum Thema überhaupt - und gerade deswegen so relevant.


Seit einiger Zeit geschehen sonderbare Dinge. Eine ganze Reihe von ehemals kruden Theorien hat sich als Wahrheit herausgestellt. Wer 2010 am Stammtisch behauptet hätte, wir würden alle überwacht („Von der NSA!“), der wäre nur belächelt worden. Nach den Enthüllungen von Edward Snowden lächelt niemand mehr. Vergangenes Jahr haben Aufsichtsbehörden dann weltweit Milliardenstrafen über eine Reihe von Großbanken verhängt, weil diese den Referenzzinssatz Libor manipuliert hatten – der wahrscheinlich größte Skandal in der Finanzgeschichte. Und just jene Wissenschaftler, die die Libor-Ermittlungen durch ihre Untersuchungen ausgelöst haben, legen jetzt ein neues Papier vor. Die Aussage: Der Goldpreis werde manipuliert. Seit zehn Jahren. Nach unten.

Der deutsche Marktanalytiker und Autor Dimitri Speck hat schon lange vor den US-Wissenschaftlern Anomalien beim Goldpreis festgestellt. Speck hat die Preisbewegungen über viele Jahre untersucht und ein deutliches Muster der Preisdrückung feststellen können. Und er vermutet dahinter nicht nur die privaten Goldbanken – sondern vor allem die Zentralbanken. Denn Gold war immer schon ein Fieberthermometer der Wirtschaft – vor allem der Inflationsangst in der Bevölkerung. „Es geht um den Gegenspieler des Goldes, um die Währungen– es geht um die Zinssätze, um die Festigkeit des Dollars“, sagt Speck im Gespräch mit der „Presse“.

Im August 1993 starteten die systematischen Interventionen beim Goldpreis. Das kann er nicht nur durch die Analyse der Preisbewegungen untermauern, er hat sich auch durch unzählige Sitzungsdokumente der Notenbanken gearbeitet.

Ultimativ – und das ist die große Überraschung – hätten die Notenbanken aber doch ein starkes Interesse an einem „deutlich höheren“ Goldpreis, sagt Speck. Prognose will er keine machen. Aber Speck rechnet damit, dass Gold als Währungsreserve an Bedeutung gewinnen wird, weil Staatsanleihen wegen der Schulden immer unsicherer werden. „Das kann aber ein Übergang sein, der viele Jahre dauert.“
(Quelle: Die Presse)

Über eine sinnvolle Asset Allocation beraten Sie gerne unsere Experten.

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Freitag, 4. Juli 2014

Die Fifa gewinnt immer: 2,6 Milliarden Dollar Profit mit Fußball-WM

Die FIFA macht mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft in Brasilien einen gewaltigen Profit. Insgesamt 2,6 Milliarden US-Dollar könnte der Welt-Fußballverband einstreichen. Für die austragenden Länder bleiben dagegen nur überdimensionierte Sportanlagen und Straßen, die auf außergewöhnliches Verkehsaufkommen angelegt sind. 



Bei der WM 2010 in Südafrika verzeichnete die FIFA einen Gewinn in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar. Etwa 65,9 Prozent des Gewinns wurde durch den Verkauf von TV-Rechten erzielt. Das entsprach einem Wert von 2,41 Milliarden US-Dollar. Der Anteil des Verkaufs der Marketing-Rechte lag bei 29,3 Prozent. Das entsprach einer Summe in Höhe von 1,07 Milliarden US-Dollar. Der restliche Gewinn erfolgte über das Markenlizenzierungs-Programm, das FIFA-Qualitätskonzept und der Bewirtschaftung der Anlagen.

Etwa 87 Prozent des Gesamtertrags zwischen 2007 und 2010 erwirtschaftete die FIFA während der Fußball-WM 2010, berichtet die FIFA auf ihrer offiziellen Webseite.
Scheinbar sind Fußball-Weltmeisterschaften sehr wichtig für das Forstbestehen der FIFA. Von der weltweiten Finanz-Krise hat der Verband bisher nichts gespürt.
(Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten)



Expertentipp: Machen Sie es mit Ihren Investments wie die FIFA:  Egal ist, wer gewinnt! So sollten Sie auch Ihre Investitionen aufstellen! Egal, ob nun an den Börsen eine starke Korrektur kommt oder nicht, ein Produkt das immer das Richtige ist gibt es nicht. Aber eine passende Strategie sehr wohl!

Fragen sie unsere Spezialisten - sie werden Ihnen unsere Erfolgsrezepte verraten!


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Donnerstag, 3. Juli 2014

Der Patient ist vorerst stabil

Nach drei Jahren und 78 Mrd. Euro an Hilfsgeldern verlässt Portugal den Rettungsschirm. Das Land hat abgespeckt, aber der Schuldenberg wächst weiter.

Portugal hat offiziell den sogenannten Rettungsschirm der EU-Partner verlassen. Es hat drei Jahre gedauert und insgesamt 78 Mrd. Euro gekostet: Aber Portugal kann wieder auf eigenen Beinen stehen – wie die erfolgreiche Auktion von Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit Ende April schon gezeigt hat.

Aber während die Freude in Lissabon und Brüssel groß ist – die Arbeit ist keinesfalls getan. Noch liegt der Patient auf der Intensivstation, aber zumindest ist sein Zustand inzwischen stabilisiert, und die Ärzte sind sich über die Behandlung einig. Auch die Rezession scheint überwunden: Sank die Wirtschaftsleistung 2013 noch um 1,4 Prozent, so erwartet man für heuer ein Wachstum von 1,2 Prozent.
„Durch Verschwendung und das Ausgeben von Geld, das wir gar nicht haben, unternehmen wir nichts für das Wohlergehen der Portugiesen“, sagte Parlamentsminister Luis Marques Guedes. Portugal hat seine Staatsausgaben seit 2010 um zwölf Mrd. Euro gesenkt und durch den Verkauf von Anteilen an ehemaligen Staatsunternehmen wie der Post oder mehreren Energieversorgern rund 8,1 Mrd. Euro eingenommen – drei Mrd. mehr, als im Rettungsprogramm vorgesehen waren.

Das grundlegende Problem ist freilich längst nicht gelöst: Portugal schiebt einen Schuldenberg von 214 Mrd. Euro vor sich her – das entspricht 129 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes. In Europa tobt derweil eine Debatte über die Gefahren einer Deflation in der Eurozone – also fallender Preise. In Portugal liegt die Inflationsrate derzeit bei minus 0,1Prozent. Zum Vergleich: Österreich verzeichnet mit 1,6 Prozent derzeit die höchste Inflationsrate in Europa. Im Kern der Eurozone gibt es also keine Deflationsgefahr.

Die EZB muss diesen Riss, der durch Europa geht, irgendwie kitten. Sollte die Deflation im Süden problematisch werden, könnte auch Deutschland weiteren geldpolitischen Lockerungen zustimmen. Die Deflation im Süden ist auch ein logischer Teil des Anpassungsprozesses innerhalb der Eurozone – und für die aus der Zeit nationaler Währungen die Plage der Inflation gewohnten Südeuropäer sicher nicht das größte Übel.
(Quelle: Die Presse)


Die EU Krise scheint nun endgültig ein Ende zu finden und die Börsen feiern ein Alltime High nach dem anderen. Aber wenn man nach einer alten Börsenweisheit geht, ist nach der Krise vor der Krise. Daher sollte man auf jeden Fall Gewinne absichern und auch das Portfolio eventuell neu ausrichten. Sogar die EZB hat schon vor einem Einbruch gewarnt. Ihr Investcon Spezialist berät Sie gerne dabei.

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Dienstag, 1. Juli 2014

Versicherung, die verunsichert

Nach einem Wohnungsbrand stand eine Familie auf der Straße. Dennoch zahlte die Versicherung 14 Monate lang grundlos nicht aus – bis „Die Presse“ auf den Fall stieß.

Das Erlebte hat den betroffenen 40-jährigen Immobilienmakler emotional und finanziell an die Grenzen des Erträglichen gebracht. Passiert war folgendes: Zuerst nahm ihm ein Brand Lebensgefährtin und Wohnung. Danach ließ die Versicherung ihn und die zwei Töchter trotz mehrfacher Zusage zur Schadensdeckung fast 14 Monate lang anrennen– und lehnte die Auszahlung schließlich ab. Purzner stand kurz vor der Pfändung. Bis „Die Presse“ die verantwortliche Raiffeisen-Versicherung um eine Stellungnahme für ihr Verhalten bat. Dann folgte der Kurswechsel. Aber wie kam es überhaupt so weit?

Begonnen hat der Leidensweg der Familie am 1. April 2013. Es war die Nacht auf Ostermontag, als die gemeinsame Wohnung im niederösterreichischen Achau brannte. Sie brannte, weil Purzners Lebensgefährtin, Michaela W., vermutlich betrunken und unter dem Einfluss starker Psychopharmaka mit einer Zigarette in der Hand auf der Couch eingeschlafen war und in den Brandgasen erstickte.  Die Erkrankung war übrigens der Grund dafür, warum die Staatsanwaltschaft später kein fahrlässiges Verschulden für den Brand feststellte.

Die Versicherung sagte ihm mündlich rasche Hilfe zu. Voraussetzung: Die – in einem solchen Fall vorgeschriebenen – Erhebungen der Staatsanwaltschaft ergeben kein vorsätzliches oder fahrlässiges Herbeiführen des Feuers. Das dauerte. Dreieinhalb Monate später gab die Behörde der Versicherung grünes Licht.

Und die Versicherung? Die begann auf Zeit zu spielen. Zwar hatte ein Sachverständiger die abzugeltende Schadenssumme in der Höhe von 94.050 Euro ermittelt, trotzdem wollte Raiffeisen noch mehr. Da die Polizze auf den Namen der Verstorbenen lief, und diese mit Purzner nicht verheiratet war, verlangte man nun den Einantwortungsbeschluss aus dem Verlassenschaftsverfahren. Liege der vor, dann werde man überwiesen. So steht es in einem Schreiben der Raiffeisen an den verantwortlichen Notar.
Der Einantwortungsbeschluss kam, das Geld jedoch blieb aus. Raiffeisen verlangte mehr, und das inzwischen acht Monate nach dem Brand. Nun sollte Purzner die Bestätigungen des Pflegschaftsgerichts bringen, dass er die Erbteile der Kinder für die Wiederbeschaffung einer Wohnung verwenden durfte. Wieder übermittelte Purzner der Versicherung die verlangten Dokumente, und wieder vergingen drei Monate.

Dann teilte der Anwalt der Versicherung mit, dass den beiden Töchtern „unpräjudiziell“ zusammen 10.741,44 Euro zugesprochen würden. Gnadenhalber, sozusagen. Die Auszahlung des Restbetrags an Purzner lehnte man (grundlos) ab. Diesem blieb nur noch der Weg eines Zivilprozesses, die dafür nötigen Vorleistungen an das Gericht konnte er sich aber nicht mehr leisten. Im Zuge der Recherchen wollte „Die Presse“ von Raiffeisen den Grund für das Nein erfahren. Tatsächlich gab es keinen. Unter den Augen der Medienöffentlichkeit kam es innerhalb von zwei Tagen zum Kurswechsel. Inzwischen wurde die Hälfte der Schadenssumme überwiesen.
(Quelle: Die Presse)


Dass die Raiffeisen Versicherung nicht auszahlt, ist sicher nur einer von vielen Fällen. Denn eine Versicherung ist auch nur ein Unternehmen, das einfach Gewinne erzielen will! Darum sollten Sie unbedingt immer bei Versicherungsangelegenheiten einen Berater einschalten, der für Sie arbeitet und Sie unterstützt, dass Sie auch sicher Ihre Ansprüche zu erhalten !

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Montag, 30. Juni 2014

So veranlagt Österreichs Versicherungswirtschaft

Die Anlagen der heimischen Versicherer sind 2013 weiter gewachsen. Sie erreichten eine Summe von 85,5 Milliarden Euro. Einschließlich Anlagen in Fonds- und Indexgebundener sowie Zukunftsvorsorge beliefen sich die Vermögenswerte auf 105,4 Milliarden Euro. Größeres Gewicht kam 2013 wieder Schuldverschreibungen zu. 

Im Detail zeigen sich gegenüber 2012 zum Beispiel bei der Anlageklasse „Schuldverschreibungen“ Veränderungen. Ihr Volumen erhöhte sich nach drei Jahren rückläufiger Tendenz wieder, und zwar um 5,2 Prozent. Es nähert sich damit der 40-Milliarden-Euro-Marke.
Mit einem Anteil von 46,3 Prozent an den Anlagegruppen (2012: 44,7 Prozent) entfällt auf Schuldverschreibungen das mit Abstand größte Stück des 85,5 Milliarden Euro großen Anlageklassen-Kuchens.

Plus bei Fonds- und Indexgebundener sowie Zukunftsvorsorge

Betrachtet man die Kapitalanlagen in der fondsgebundenen und der indexgebundenen Lebensversicherung, so zeigt sich ein Wachstum von 5,58 bzw. 1,71 Prozent.
Größer fiel die Zunahme mit 11,56 Prozent bei den Kapitalanlagen der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge aus.
(Quelle: Versicherungsjournal)

Welches Vorsorgeprodukt für Ihre persönlichen Verhältnisse am besten passt, zeigen Ihnen gerne unsere Experten.

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Freitag, 27. Juni 2014

Warum Deflation guttut

Was soll daran so schlimm sein, wenn unsere Kaufkraft steigt? Die Furcht vor Deflation wird nur von Eigeninteressen geschürt.

Um ein Prozent steigen die Preise in Deutschland; in der Euro-Zone sind es sogar nur 0,5 Prozent. Da droht der Übergang von der Inflation zur Deflation. Schon überlegt die Europäischen Zentralbank (EZB), ob sie noch mehr faule Anleihen von Banken, Staaten und Unternehmen aufkaufen soll. Das pumpt Geld in die Welt, und dieses Geld soll Preise und Wachstum antreiben. Etwas Inflation ist gut, Deflation böse, so die herrschende Lehre.

Aber was ist Deflation? Der milde Winter und niedrige Energiepreise dämpfen weltweit den Anstieg der Preise – mit Ausnahme des von der Energiewende geplagten Deutschlands. Aber wem schadet es in Mailand, Paris oder London, wenn er weniger für Öl oder Gas an Ölscheichs oder Gazprom bezahlen muss? Das ist sogar großartig, so bleibt den Verbrauchern Geld übrig für Restaurant, Reisen oder Konsum. Deflation bewirkt Wohlstandswunder für Konsumenten und Lohnbezieher.

Deflationswarner sehen das anders. Wenn alles jeden Tag billiger wird, kauft niemand heute, sondern verschiebt auf morgen. Dazu kommt: Im Supermarkt sinken die Preise schneller als die Löhne, die wegen der Arbeitsverträge unbeweglich sind. Deshalb könnten die Unternehmensgewinne sinken, Pleiten zunehmen, die Wirtschaft in einen Abwärtsstrudel ziehen. Das ist schon einmal beobachtet worden, nämlich in den USA 1929 bis 1933. Damals sank das Preisniveau um bis zu zehn Prozent im Jahr und lähmte die Wirtschaft. Aus dieser Zeit rührt die Deflationsangst der Amerikaner, das Gegenstück zur Inflationsfurcht der Deutschen. Aber die Deflation der Dreißigerjahre wurde dadurch ausgelöst, dass viele Banken pleitegingen und somit immer weniger Geld und Kredite zur Verfügung standen. Die Bankenrettung in der Finanzkrise 2009 wurde daher zu Recht damit begründet: Es musste der Kollaps des Bankensystems und ein Deflationsschock verhindert werden.