Donnerstag, 30. November 2017

Bitcoin-System überholt 159 Länder im Stromverbrauch




Quelle: www.pixabay.com
„[…] Dass der Run (auf die Kryptowährung, Anm.) auch signifikante Folgen für die Umwelt hat, zeigt nun eine Schätzung von Power Compare. Dort kommt man zum Schluss, dass alleine Bitcoin-Mining mittlerweile einen höheren Stromverbrauch generiert, als 159 Staaten. […] Konkret soll der Stromkonsum […] derzeit schon über dem Niveau der Slowakei liegen. […] Mit diesem Wert hängt man zudem alle afrikanischen Staaten bis auf Südafrika, Ägypten und Algerien ab. […]Er liegt auch höher, als in zwölf US-Bundesstaaten. […] Man hat auf Basis des aktuellen Verbrauchszuwachses auch ein paar rein hypothetische Rechnungen angestellt. Würden auf der Welt keine neuen Kraftwerke mehr gebaut, so läge das "Bitcoin-System" im Oktober 2018 bereits auf dem Konsumationsniveau von Großbritannien, würde bis Juli 2019 die USA überholen und im Februar 2020 sämtlichen auf der Erde erzeugten Strom verbrauchen. (red, 23.11.2017) […]“ (Quelle: Der Standard)

Während in den großen Boulevardmedien momentan nur noch zum jeweils nächsten Rekordhoch bei Kryptowährungen und Bitcoins berichtet wird, haben sich beispielsweise bei der Digitalwährung "Mycoin" im Jahr 2017 alleine in Deutschland schon über 350 Mio. Euro "in Luft aufgelöst" und die Finanzmarktaufsicht gab auch schon im Sommer für den Kryptowährungsanbieter "Onecoin" eine Warnung heraus.
Das sollte einen doch sehr bedenklich stimmen, insbesondere unter dem Aspekt, dass sowohl in Asien als auch in Russland heuer schon wesentliche Beschlüsse gegen digitale Währungen gefallen sind.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte aktuell eher noch auf klassische Sachwert-Veranlagung wie Immobilien oder Edelmetalle setzen, bis bei Bitcoins grundsätzliche, rechtliche und staatliche Rahmenbedingungen vorhanden sind.
Und sollte tatsächlich eine neue, staatlich anerkannte Kryptowährung eingeführt werden, so könnte es für viele kleine digitale Währungen sehr problematisch werden denn:



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