Donnerstag, 7. August 2014

Wien baut nur noch Dachgeschoße aus

Am 1. Mai ist es zehn Jahre her, dass der letzte Wiener Gemeindebau übergeben wurde. Die Forderung nach neuen Gemeindebauten kehrt seither ständig wieder.

Seit zehn Jahren errichtet die Stadt Wien keine Gemeindebauten mehr. Am 1. Mai 2004 wurde der bisher Letzte, eine Anlage mit 74 Wohnungen in der Rößlergasse im 23. Bezirk, an die Mieter übergeben. Seither wird immer wieder darüber diskutiert, ob wieder gebaut werden soll.

Aktuelle Zahlen würden dafür sprechen: Per Jänner gab es mehr als 27.000 Vormerkungen bei Wiener Wohnen – jener stadteigenen Gesellschaft, die sich um die Verwaltung der Gemeindebauten kümmert. Dort beeilt man sich freilich, hinzuzufügen, dass 11.000 Mieter davon ihre Wohnung bloß gerne gegen eine andere Gemeindewohnung tauschen würden. "Netto" seien es genau 16.540 Interessierte.

"Die Höhe der Mieten ist abhängig von den Errichtungskosten, liegt aber im Schnitt sogar unter dem Richtwertzins" (der für wiedervermietete Gemeindewohnungen gilt, Anm.), heißt es von Wiener Wohnen. Anders als bei einer neuvermieteten Bestandswohnung wird hier beim Einzug gemäß Förderrichtlinien allerdings ein Finanzierungsbeitrag von etwa 66 Euro pro Quadratmeter fällig – ganz ähnlich wie beim genossenschaftlichen Wohnbau, auf den die Stadt seit 2004 fast ausschließlich setzt. Beim Bezug einer Zwei-Zimmer-Wohnung mit 57 m² wird ein Betrag von 3.200 Euro fällig. Dieser wird beim Auszug aus der Wohnung zwar refundiert (abzüglich einer jährlichen Verminderung um ein Prozent), muss aber von den Mietern erst einmal aufgebracht werden.

Eigenmittel als Hürde

"Viele Menschen haben Schwierigkeiten, selbst diese geringen Eigenmittel aufzubringen", sagt der SP-Abgeordnete Georg Niedermühlbichler, im Hauptberuf Präsident der Mietervereinigung. "Wie sollten sich diese Menschen also eine private Mietwohnung leisten können?" Schließlich müsse man im privaten Bereich Maklerprovision zahlen und eine Kaution hinterlegen, meist ebenfalls eine Angelegenheit von mehreren tausend Euro, so Niedermühlbichler.
(Quelle: Der Standard)



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